| FCI-Standard
Nr. 145 / 04.01.1996 / D |
Leonberger |

Leonberger
Junghund 7. Monate |
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| Ursprung:
|
Deutschland |
| Publikation
des gültigen Originalstandards: |
Januar.1996 |
| Verwendung: |
Wach-,
Begleit- und Familienhund |
| Klassifikation
F.C.I.: |
Gruppe
2, Pinscher und Schnauzer, Molosser und Schweizer
Sennenhunde |
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Sektion
2.2 Molosser, Berghunde |
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Ohne
Arbeitsprüfung |
| Geschichte: |
Ende
der dreißiger, Anfang der vierziger Jahre
des 19. Jahrhunderts kreuzte Heinrich Essig, Stadtrat
in Leonberg bei Stuttgart,
eine schwarzweiße Neufundländerhündin
mit einem sog. "Barry-Rüden" aus
dem Klosterhospiz Großer St. Bernhard. Später
kam zusätzlich ein Pyrenäen-Berghund
dazu. Das Ergebnis waren sehr große Hunde
mit vorwiegend langem, weißen Haar. Essigs
Ziel war ein löwenähnlicher Hund. Der
Löwe ist das Wappentier der
Stadt Leonberg.
Abb. Heinrich Essig
1808 - 1887
Die ersten, wirklich "Leonberger" genannten
Hunde wurden 1846 geboren. Sie vereinigten in sich
die hervorragenden Eigenschaften der Ausgangsrassen.
Bereits kurze Zeit später wurden viele dieser
Hunde von Leonberg aus als Statussymbol in die ganze
Welt verkauft. Ende des 19. Jahrhunderts wurde der
Leonberger in Baden-Württemberg vorzugsweise
als Bauernhund gehalten. Seine Wach- und Zugeigenschaften
wurden viel gerühmt.
In beiden Weltkriegen und in der Not der Nachkriegszeiten
ging die Zahl der Zuchthunde dramatisch zurück.
Heute ist der Leonberger ein vorzüglicher Familienhund,
der allen Ansprüchen unseres modernen Lebens
gerecht wird.

Foto Leonberger (um 1935)
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| Allgemeines
Erscheinungsbild: |
Dem
ursprünglichen Verwendungszweck entsprechend
ist der Leonberger ein sehr großer, kräftiger,
muskulöser und doch eleganter Hund. Ihn zeichnen
harmonischer Körperbau und selbstbewußte
Ruhe bei durchaus lebhaftem Temperament aus. Besonders
der Rüde ist mächtig und kraftvoll. |
| Proportionen: |
Widerristhöhe
zur Rumpflänge 9 : 10; die Brusttiefe beträgt
annähernd 50 % der Widerristhöhe. |
| Verhalten
und Charakter (Wesen): |
Als
Familienhund ist der Leonberger unter den heutigen
Wohn- und Lebensbedingungen ein angenehmer Partner,
der ohne Schwierigkeiten überallhin mitgenommen
werden kann und der sich durch ausgesprochene Kinderfreundlichkeit
auszeichnet. Er ist weder scheu noch aggressiv. Als
Begleithund ist er ein angenehmer, folgsamer und furchtloser
Begleiter in allen Lebenssituationen. Zur geforderten
Wesensfestigkeit gehören insbesondere:
- Selbstsicherheit
und souveräne Gelassenheit
- mittleres
Temperament (u.a. auch Spieltrieb)
- Unterordnungsbereitschaft
- gute
Lern- und Merkfähigkeit
- Lärmunempfindlichkeit.
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| Kopf: |
Er
ist im ganzen tiefer als breit und eher langgestreckt
als gedrungen; Verhältnis Fang zu Oberkopf etwa
1 : 1. Die Haut liegt überall an; keine Stirnfalten. |
| Oberkopf: |
Im
Profil und von vorn gesehen wenig gewölbt, dem
Rumpf und den Gliedmaßen entsprechend kräftig,
aber nicht schwer. Der hintere Teil ist nicht wesentlich
breiter als der bei den Augen. |
| Stop: |
Klar
erkennbar, aber mäßig ausgeprägt. |
| Gesichtsschädel: |
| Nase:
|
Schwarz |
| Fang:
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Eher
lang, nie spitz zulaufend; Nasenrücken gleichmäßig
breit, nie eingesenkt, eher leicht gewölbt (rammsnasig). |
| Lefzen:
|
Anliegend,
schwarz, Lefzenwinkel geschlossen |
| Kiefer/Zähne:
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Kräftige
Kiefer mit einem perfekten, regelmäßigen
und vollständigen Scherengebiß, wobei die
obere Zahnreihe ohne Zwischenraum über die untere
greift und die Zähne senkrecht im Kiefer stehen,
mit 42 gesunden Zähnen gemäß der Zahnformel
(das Fehlen der M 3 wird toleriert); Zangengebiß
ist zulässig; im Unterkiefer keine Einschnürung
bei den Eckzähnen |
| Backen:
|
Nur
wenig entwickelt |
| Augen:
|
Hellbraun
bis möglichst dunkelbraun, mittelgroß,
oval, weder tiefliegend noch hervortretend, weder
zu eng noch zu weit auseinanderstehend; Augenlider
anliegend, keine Bindehaut zeigend; das Weiße
des Auges (sichtbarer Teil der Lederhaut) nicht gerötet |
| Ohren:
|
Hoch
und nicht weit hinten angesetzt, hängend, mittelgroß,
anliegend, fleischig |
| Hals:
|
In
leichtem Bogen ohne Absatz in den Widerrist übergehend;
eher etwas lang als gedrungen; ohne lose Kehlhaut
oder Wamme. |
| Körper: |
| Widerrist:
|
Ausgeprägt,
besonders beim Rüden |
| Rücken:
|
Stramm,
gerade, breit |
| Lenden:
|
Breit,
kräftig, gut bemuskelt |
| Kruppe:
|
Breit,
relativ lang, sanft abgerundet, fließend in
den Rutenansatz übergehend, keinesfalls überbaut. |
| Brust:
|
Breit,
tief, mindestens bis auf Ellenbogenhöhe reichend,
nicht zu tonnenförmig, eher oval. |
| Untere
Profillinie: |
Nur
leicht aufgezogen. |
| Rute:
|
Sehr
reich behaart, im Stand gerade hängend, auch
in der Bewegung nur leicht aufgebogen und möglichst
nicht über die Verlängerung der Rückenlinie
hinausgehend getragen. |
| Gliedmaßen:
|
Sehr
kräftig, insbesondere beim Rüden. |
| Vorderhand:
|
| Läufe:
|
Gerade,
parallel und nicht eng gestellt. |
| Schultern/Oberarme:
|
Lang,
schräg gelagert, miteinander einen nicht zu stumpfen
Winkel bildend, gut bemuskelt; Ellenbogen anliegend. |
| Vordermittelfüße:
|
Kräftig,
fest, von vorn gesehen gerade, von der Seite betrachtet
nahezu senkrecht stehend. |
| Pfoten:
|
Gerade
gestellt (weder ein- noch auswärts gedreht),
rundlich, geschlossen; Zehen gut gewölbt; schwarze
Ballen. |
| Hinterhand: |
| Läufe:
|
Stellung
von hinten gesehen nicht zu eng, parallel; Sprunggelenke
und Pfoten weder ein- noch auswärts gerichtet. |
| Becken:
|
Schräg
liegend |
| Oberschenkel:
|
Ziemlich
lang, schräg gelagert, stark bemuskelt. Ober-
und Unterschenkel bilden einen deutlichen Winkel.> |
| Sprunggelenke:
|
Kräftig,
deutlicher Winkel zwischen Unterschenkel und Hintermittelfuß. |
| Pfoten:
|
Gerade
stehend, nur wenig länglich; Zehen gewölbt;
Ballen schwarz. |
| Gangwerk:
|
Raumgreifender,
gleichmäßiger Bewegungsablauf in allen
Gangarten; ausgreifender Vortritt und guter Schub;
in Schritt und Trab, von vorn und hinten betrachtet,
geradlinige Gliedmaßenführung. |
| Haarkleid: |
| Beschaffenheit:
|
Mittelweich
bis derb, reichlich lang, anliegend, nie gescheitelt;
überall trotz guter Unterwolle noch die Formen
des Gebäudes erkennen lassend, schlicht, leicht
gewellt noch gestattet; an Hals und Brust - besonders
beim Rüden - eine Mähne bildend; deutliche
Befederung der Vorder-, ausgeprägte Hosen an
den Hinterläufen. |
| Farben:
|
Löwengelb,
rot, rotbraun, auch noch sandfarben (fahlgelb, cremefarbig)
und alle Kombinationen zwischen ihnen, jeweils mit
schwarzer Maske; schwarze Haarspitzen sind zulässig,
Schwarz darf jedoch nicht die Grundfarbe des Hundes
bestimmen. Aufhellungen der Grundfarbe an der Unterseite
der Rute, an der Halskrause, der Befederung der Vorder-
und den Hosen der Hinterläufe dürfen nicht
so ausgeprägt sein, daß sie die Harmonie
mit der Hauptfarbe stören. Ein kleiner weißer
Brustfleck oder schmaler Bruststrich und weiße
Haare an den Zehen werden toleriert. |
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| Widerristhöhe:
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Rüden
72 - 80 cm, empfohlenes Mittelmaß 76 cm, Hündinnen
65 - 75 cm, empfohlenes Mittelmaß 70 cm. |
| Fehler:
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Jede
geringe Abweichung von den vorgenannten Punkten ist
als Mangel, jeder deutliche als Fehler zu werten.
Die Bewertung muß im genauen Verhältnis
zum Grad der Abweichung stehen und berücksichtigen,
inwieweit Wesentliches (vor allem Verhalten, Typ,Harmonie,
Bewegung) beeinträchtigt ist. |
| Ausschliessende
Fehler: |
- Scheue
und aggressive Hunde,
- starke
anatomische Fehler (z.B. ausgeprägte Kuhhessigkeit,
ausgeprägter Karpfenrücken,
- starker
Senkrücken, extremes Ausdrehen der Vorderpfoten,
absolut ungenügende Winkel
- am
Schulter-, Ellenbogen-, Knie- oder Sprunggelenk),
- Zahnunterzahl
(ausgenommen M 3), Vorbiß und Rückbiß,
sonstige Gebißfehler
- starke
Ringelrute oder zu hoch geringelte Rute
- Rollhaar
oder stark gelockt
- Fehlfarben
(Braun mit brauner Nase und braunen Ballen, Black
und Tan, Schwarz, Silber, Wildfarbe)
- vollständiges
Fehlen der Maske
- brauner
Nasenschwamm, braune Fußballen
- sehr
starker Pigmentverlust an den Lefzen
- Augen
ohne Braunanteil
- zuviel
Weiß (von den Zehen bis in den Mittelfuß
reichend, über handgroßer Brustfleck,
Weiß an anderen Stellen)
- Entropium,
Ektropium.
- Rüden
müssen zwei offensichtlich normal entwickelte
Hoden aufweisen, die sich vollständig im
Hodensack befinden.
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Einige
Ergänzungen zur Rassebeschreibung der Leonberger |
Liest
man die Rassebeschreibung, kann man davon ausgehen
das Leonberger recht unproblematische Hunde sind
und man kaum Erziehung und Ausbildung mit ihm praktizieren
muss. Er zu allem freundlich und unterwürfig
ist.
Dem ist aus unserer Erfahrung nicht immer so. Auch
Leonberger sind Hunde und auch bei dieser Rasse
gibt es fast alle Charaktereigenschaften. Als Welpe
und Junghund wird so manches zerlegt und angenagt,
wie bei jeder anderen Rasse auch. Nur das Ergebnis
ist eben auf Grund der Größe etwas effektiver
ausgeprägt. Leonberger weisen auch ein einige
Spuren ihrer Hundeahnen auf. Sie reagieren auf Druck
und "Hundemeierei" stur und nachtragend.
Ihr Erinnerungsvermögen ist erstaunlich ;o)
Wie bei vielen große Rassen dauert die Entwicklung
der körperliche und geistige Reife etwas länger.
Ein Leonberger ist mit ca. 3-4 Jahren "erwachsen".
Dementspechend sollten auch die Anforderungen ausgerichtet
werden.
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Nele
- Uzi Cavis Leonis, ca. 11 Monate alt |
Zitat
aus dem FCI Standard: "Er
ist weder scheu noch aggressiv. ... Lärmunempfindlichkeit."
Auch hier sind unsere Erfahrungen anderer Natur.
Es gibt schon einige aggressive Leonberger, aber
noch mehr sind bei den Leonbergern unsichere und
scheue Vertreter zu finden. Recht viele Leos reagieren
auf Lärm empfindlich (metallische
Töne, Schüsse, fremde Umgebungen, glatte
Böden u.ä.) Ein in Panik geratener
Leonberger ist sicher anstrengend. |
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Auszuschließende
Fehler (Zitat: FCI Standard): "starke
Ringelrute oder zu hoch geringelte Rute"
Nun das finden wir recht lustig. Schauen
sie sich mal auf den Bildern im Internet, auf
Ausstellungen und Videos die Leonberger an. Nur
eine handvoll Leos ringeln ihre Rute nicht. Seit
über 160 Jahren versucht man dem Leonberger
eine Hängerute anzuzüchten. Wir denken
es gibt ganz andere Zuchtziele umzusetzen!
Besonders im Spiel oder im erregten, aufmerksamen
Zustand wird sie fast hoch bzw. auf dem Rücken
getragen ;o)
Dies ist eine recht merkwürdige Forderung,
denn der Leonberger wird diese Eigenschaft sicher
teilweise von seinen Urvätern ( Bernhardiner,
Landseer und Pyrenäen-Berghund) geerbt haben.
Was kommt da der Rasse zugute wenn diese Eigenschaft
"weggezüchtet"? Oder was soll da
der Nachteil sein? Darf man nicht mehr sehen,
das der Leo Emotionen mit seiner Rute zeigt?
Sollten
Sie zufälligerweise mal eine Hundeausstellung
mit Leonbergern besuchen, schauen sie mal den
Züchtern zu. Es ist schon fast eine typische
Handbewegung wie die Aussteller die Rute ihrer
Leonberger ständig herunterstreifen ;o)
Der
angebliche Standardfehler des ringelden Leonberger
ist noch ein Relikt aus den Jahren um 1900. Zu
dieser Zeit gab es recht heftige Konkurrenz zwischen
den Hundehändlern der Bernhardiner und der
entststehenden Rasse des Leonberger Hundes.
Aus Sicht der damaligen Hundehändler und
Züchter war alles verpöhnt was an den
Bernhardiner erinnern könnte, unter anderem
auch die Ringelrute.
In der heutigen Zeit weiter an diesem fragwürdigen
Standardbedingungen festzuhalten ist unverständlich.
Die Behauptung das ein Leonberger mit einer hängenden
Rute seine Gelassenheit unter Beweis stellen würde,
können wir nur belächeln. Ein Hund braucht
seine Rute zu Kommunikation mit anderen Lebewesen.
Eine lustlos oder ängstlich hängende
Rute bei einem solchen Hundetyp ist sicher nicht
als Gelassenheit und Selbstbewusstsein einzuordnen.
Aus unserer Sicht sollte auf ganz andere Dinge
Wert gelegt werden!
Zu der Zeit als wir noch im Leonbergerclub aktiv
waren bekamen wir diverse "Tipps" wie
wir die Rute unseres Leonbergerrüden in den
Standard bringen können. Wir lehnen aber
Manipulationen an Hunden aus rein optischen Gründen
grundsätzlich ab!
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| Der
selbe Hund je mit geringelter und hängender
Rute.
Rassestandard oder nicht, auszuschließen
oder doch nicht |
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Und
es sollte auch erwähnt werden, dass das Durchschnittalter
der Leonberger ca. 6-8 Jahre hier in Deutschland
beträgt, vielleicht auch noch weniger. Was
wohl dafür die Gründe sind ;o) und wieso
liest man dies nicht auf den Züchter und
Clubseiten? *grübel*
Ein Leonberger sollte eigentlich sein normales
Alter von 10-12 Jahren erreichen.
Da sich für die Verbesserung des Gesundheitszustandes
schon Jahrzehnte kaum etwas tut, gewöhnt
man sich leider allgemein an das statistische
Durchschnittsalter von 7,5 Jahren.
AUCH DER LEONBERGER WILL LEBEN !
und
nicht mit dem Erreichen seiner eigentlichen
Lebensreife von dieser Welt abschied nehmen müssen.
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Leonberger
sind sehr menschenbezogene Hunde mit einer meist
sehr hohen Reizschwelle. Bei richtiger Prägung,
schon beim Züchter beginnend und dann natürlich
im neuem Zuhause, sind kaum große Probleme
zu erwarten. Sollte doch Probleme auftreten, dann
sollte man Hilfe und Unterstützung an der richtigen
Stelle suchen. Mit Druck und null-acht-fünfzehn
Erziehungsmethoden wird kaum ein Erfolg zu erwarten
sein.
Für ein Leben im Zwinger oder Wohnung mit nur
Balkon ist der Leonberger sicher der falsche Hund.

Leonberger mit
Kind (Zeichnung von Phillipe Villian 1969)
Man liest auch in mancher Beschreibung, dass die
Leonberger Hunde keinen Jagdtrieb aufweisen. Wenn
sich die Gelegenheit bietet, hetzt auch der Leonberger
mal hinter Wild oder anderen Dingen her. Es ist
nicht vergleichbar mit einem Jagdhund und bei entsprechender
Erziehung und Prägung kein Problem.
Auch das sogenannte Temperament ist bei den Leonbergern,
besonders in der wärmeren Jahreszeit, eher
spärlich ausgeprägt. Es ist keine Rasse,
welche mit Freude neben dem Fahrrad herrennt oder
endlos Spaß und Energie an hundesportlichen
Wettbewerben hat. Wer dies beachtet, hat einen wunderbaren
hundischen Partner an seiner Seite :o)
Wir haben nach vielen Jahren den Leonberger als
unsere Rasse gefunden.
Leonberger Jungrüde
- 12 Monate |
Ältere Rassebeschreibungen findet man hier.
Die verschiedenen Farbschläge und die Entwicklung
finden man hier |
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