Leonberger
Geschichten, Erlebnisse und Schicksale


Durch unsere Datensammlung haben wir viele Kontakte mit Leonbergerfreunden und -besitzern knüpfen können.
Nachfolgend einige Zitate, Geschichten und Schicksale über diese wunderbaren Hunde.

Chronik der Unvergessenen

mit freundlicher Genehmigung von Uwe Herrmann
www.leonberger-online.de

Lange habe ich überlegt in welcher Form so eine Chronik umgesetzt werden könnte -
entweder unterlegt mit sehr ruhiger Musik, wohlmeinenden Texten, oder aber ehrlich/kritisch mit entsprechenden Akzenten.
Ich entschied mich letztendlich für die zweite Variante, auch auf die Gefahr hin, missverstanden zu werden, mir keine Freunde damit zu machen.

Ehrlich, das ist mir mittlerweile völlig egal. Aktuell bemerke ich durch Zuschriften, dass diese von mir favorisierte Darstellung der Vierbeiner erstaunlich der Realität nahe kommt.

In dieser Collage von Bildern, Videos, Musik und Texten lasse ich eigentlich gar nichts aus, ob nun Angriffe gegen das Zuchtwesen, wie auch Angriffe gegen vermeintlichen Tierschutz -

Angriffe, die aussagen sollen, dass viel zu viel Emotionalität, viel zu wenig Sachverstand dem Lebewesen Hund entgegengebracht wird.

In dreißig Jahren Hundehaltung – mit nicht verbundenen Augen – habe ich, mehr als mir Recht sein kann, erkennen müssen, dass wir Menschen extreme Probleme damit haben offen und ehrlich mit dem Hund umzugehen.

Viel Ideologie, viel Gefühlsduselei, viele Annahmen, wenig Kenntnisse.

Wir wurden alle aufgezogen in einer Welt, die immer noch geprägt ist vom „cartesianischen Bild“ -

wir da oben, der Rest da unten. Nur wir können denken, fühlen, Schlüsse ziehen aus unserem Tun. Nur wir Menschen sind befähigt zu Allem,

versperren uns mit Inbrunst Jeglichem, das besagt, dass diese Denkweise zwar vierhundert Jahre alt, doch insgesamt falsch ist.

Warnen möchte ich allerdings auch davor, den Umkehrschluss zu ziehen. Ein Hund ist kein Übermensch, es ist ein Hund.
Doch! Er ist mit Sicherheit keine instinktgesteuerte Maschine, ohne Weiteres befähigt zu dem, was uns Menschen angeblich allein vorbehalten ist.

Hunde denken und fühlen!

Anzuraten deshalb eine differenzierte und auch ehrliche Betrachtung.

Unsere aufgesetzte „Krone“ wird dabei nicht gleich zu Bruch gehen. Risse hat sie ohnehin, wenn man gewillt und befähigt ist, den Anspruch und die Realität abzuwägen.

Der Film ist eine Provokation, doch keine Ansammlung von populären Statements. Alle kritischen Anmerkungen sind von meiner Seite her nachweisbar.
Mir persönlich wäre eine platte Darstellung zuwider.

Man achtet und man hasst mich regelrecht, da ich wahrheitsgemäß darstelle, kein Blatt vor den Mund nehme.
Doch soll ich mir Wohlgefallen erkaufen, nur damit mich ein jeder anlächelt?? Definitiv: Nein!!

Ich trage Verantwortung dem Hund, den Hunden gegenüber, mit denen ich, wie auch meine Frau, leben bzw. gelebt haben.

Die Vierbeiner sind abgrundtief ehrlich, vertrauen, ohne sich Türen offen zu halten. Gleiches erwarten sie von mir bzw. uns.

Und ich bzw. wir haben die verdammte Pflicht und Schuldigkeit, diesem Genüge zu tun, dabei ohne Rücksichtnahme, ob jemandem bei Ansicht des Filmes der Kragen platzt -

was eigentlich verwunderlich sein müsste. Somit = Nicht aufheulen, sondern erst überlegen.
Das müsste mittels der intellektuellen Fähigkeiten möglich sein.
Falls nicht.... also Descartes meint, dass der Mensch allein dazu befähigt sei. Da lasse ich mich gerne überraschen, ob dem nun wirklich so ist.

Uwe Hermann
März 2006

 
30 Jahre Hundehaltung?
Nein! 30 Jahre Leben mit einem Lebewesen, das mir noch heute Rätsel aufgibt.
Rätsel, die bedingt sind durch eine Erziehung, die darauf abzielte, dass der Hund, das Tier, eine untergeordnete Spezies darzustellen hat -
dies, weil unsere Art, aus welchen Gründen auch immer, eine für sich exponierte Stellung beansprucht.

Ob sie diesen Anspruch, realistisch betrachtet, auch wirklich inne hat, mag ich bezweifeln. Vom Intellekt her befähigt, zeigen wir uns im Umgang archaisch mit uns und unseren Mitlebewesen.

Wir bauen Kathedralen, gleichsam suhlen wir uns darin, Systeme zu entwickeln, welche die Ausrottung unserer Spezies zur Folge haben kann.

Diese Chronik ist böse. Einerseits zeigt sie die Liebe und Achtung vor dem Hund. Andererseits prangert sie Mißstände an, die bis dato vorhanden sind,
ohne Rücksicht ob das jemandem passt.

Zu lieben bedeutet nicht nur mit Tränchen in den Augen zu betrachten, sondern auch Stellung zu beziehen, ohne Rücksicht darauf, ob das Lächeln beim Betrachter erstirbt.

Es tut ihm nicht weh - ganz im Gegensatz zu den Vierbeinern, welche die Schmerzen ertragen müssen.

Mir ist egal was jemand von mir/uns denkt. Ich/wir lieben unsere vierbeinigen Familienmitglieder -
als vollwertige Lebewesen, nicht als schmückendes Beiwerk.

Uwe Hermann / März 2006

Video
Chronik der Unvergessenen (Teil 1)
(200 MB - 54 min)

Video
Chronik der Unvergessenen (Teil 2)
(200 MB - 51 min)

Ein winziger Auszug von Leonbergerschicksalen

Traurig, aber wahr!
 

Goxxxx v. xxxxxxx - 5 Jahre - Knochenkrebs



 

Hallo,
ja wir sind sehr traurig, dass wir unseren Gxxxx verloren haben. Weihnachten wird schwer, besonders für unseren großen Sohn, der ihn (damals 4 Jahre/heute 9 Jahre) mit mir ausgesucht hat. Wir haben unseren Hund von Frau xxxxxx gekauft. Xxxx Oma Rxxx ist alt geworden und seine Mama ist auch schon 10 Jahre alt. Wir waren davon überzeugt eine gesunde Rasse aus langlebigem Hause zu kaufen.

Ich habe Gxxxx immer gefüllte Markknochen gebacken, die mochte er sehr gerne. Ich war mir nicht sicher, ob er sich nicht an einem solchen den Gaumen verbrannt hat, als ich die dicke Blase gesehen habe. Ich habe ihn dem Tierarzt vorgestellt, weil es nicht besser wurde. Freitags wurde er untersucht, bekam abschwellende Medikamente gespritzt und ich sollte es beobachten und ansonsten montags wieder kommen. Der Arzt sagte aber, daß sich diese Blase körnig anfühlt und daher keine Brandblase sein könnte. Es hatte sich nichts verändert, also ging ich Montags wieder zum Arzt. Dieser gab mir einen Op-Termin für den nächsten Tag.

Gxxxx wurde operiert. Leider konnte der Tumor nicht vollständig entfernt werden. Man versuchte zu kauterisieren, doch der Tumor lies sich nicht komplett entfernen. Das Gewebe drum herum war bereits entzündet. Der Arzt hat mir sofort gesagt, daß es bösartig ist, aber wir warteten auf die Pathologie. Täglich fuhren wir zum Arzt zur Wundnachkontrolle, Spritzen gegen Entzündung und Schmerzen. Gxxxx verhielt sich ganz normal wie immer. Der Befund kam und schlimmer konnte es nicht sein. Knochenkrebs, der auch das Bindegewebe angreift und über die Blutbahn streut. Da der Tumor nicht komplett entfernt werden konnte, war mit seinem wiederkehren zu rechnen. Im Laufe der zeit würden Sekundärtumore an Herz/Lunge dazu kommen. Prognosen konnte der Arzt nicht machen. Nach 3 Wochen sagte er mir, die Wundheilung sei sehr gut, wenn der Tumor langsam wachsen würde, könnte ich den Hund vielleicht sogar noch 1-1,5 Jahre haben. Nur 1 Woche später war eine leichte Schwellung zu sehen. Wieder 1 Woche später war die Schwellung fast so groß wie vor der OP und wieder 1 Woche später hat sich unser Hund gequält. Von einem auf den anderen Tag hat er nichts mehr gefressen. Der Tumor hatte zwischendurch immer mal wieder leicht getröpfelt, was mit Speichel verschmiert ein rosa Pfützchen war. Jetzt hat der Tumor geblutet-dauerhaft, Gewebestücke lösten sich ab, geronnenes Blut in Klumpen. Es war furchtbar ! Wir haben ihn einschläfern lassen. Ich bin dankbar, daß ich ihn von seinen Leiden erlösen durfte, aber wir vermissen ihn schrecklich. Über die Gesundheit der Hunde habe ich mich vorher nicht so intensiv informiert, vom Verband aber auch nur wage Auskunft bekommen, ebenso wie vom Züchter/Besitzer von Gxxxxx Vater.

Von Frau Xxxxx als Mensch sind wir sehr überzeugt. Einen Hund werden wir aber nicht mehr dort kaufen, denn sie züchtet mit zwei von Gxxxxx Schwestern. Natürlich muss das nichts heißen, es bekommt ja nicht jeder Hund Krebs, aber trotzdem bleibt ein schlechtes Gefühl. Es ist schade, daß der Verband nicht mehr tut, bzw. dass sogar noch mit akut erkrankten Zuchtrüden weitergezüchtet wird. Mir ist jetzt bekannt, daß Xxxxx vom Xxxxx Xxxxxx früher auf fast jeder Ausstellung zu finden war und dann plötzlich nicht mehr gezeigt wurde, weil angeblich der Sohn keine Zeit mehr hätte und dann wird der Hund nicht wirklich alt und hat den altbekannten Magendreher. Angeblich ist Herrn Xxxxx noch nie zu Ohren gekommen, daß einer seiner Nachkommen Krebs hatte. Nun denn! Lassen wir das einfach mal so stehen. Ich finde es ebenso bedenklich, dass man sich auf die Körprotolle nicht verlassen kann, so dass man sich übers Internet nicht wirklich einen Eindruck machen kann. Meiner Meinung nach wird das nicht wirklich einheitlich geprüft, lassen wir das auch so dahin gestellt sein. In Hünxe auf der Ausstellung fiel mir ein recht aggressiver Leorüde auf, mit dem gezüchtet wird und der auch eine gute Bewertung bekam, was nach meiner Meinung im kompletten Gegensatz zu den Zuchtzielen steht.

Im Internet habe ich gelesen, dass das Futter eine nicht zu unterschätzenden Aspekt bei der Krebserkrankung des Hundes sein soll. Soll man jetzt also Barfen oder Trockenfutter füttern? Ist alles genauestens kontrolliert oder ist alles nur Geldschneiderei ? Man weiß es nicht ! ich sende ihnen gerne noch ein Foto unseres Gxxxx´s mit. Er war ein sehr schöner, wesensfester, kinderfreundlicher Leo. Wir vermissen ihn sehr und sind sehr sehr traurig. Gerne würde ich mich wieder für einen Leo entscheiden, bin aber mit der Auswahl des Züchters sehr unentschlossen.

Bis bald und frohe Weihnachten I.N.

 
Larry

L. v. xxxxx xxxxx
- 6 Jahre - Nierenkrebs, Metastasen in Lunge und Gelenken

Hallo zusammen,

ja, Baloo ist letztes Jahr im Mai leider von uns gegangen.

Er hatte schon immer Probleme mit dem Nacken (er war auf Rückenprobleme etc untersucht, alles war okay) also dachten wir es würde davon kommen, wenn er vor der Haustüre gelegen hat oder auf kalten Steinen, weshalb wir extra alles abgedeckt haben (Teppiche, die Türen zugfrei gemacht9 aber es hat alles nichts geholfen, aber es war „nur“ für einen Tag oder für 2 Tage so, er konnte den Kopf nur auf halbe Höhe heben.

Als Baloo Anfang Mai zu seinem 6. Geburtstag dieses Verhalten verstärkt gezeigt hat, gingen wir wieder zum Tierarzt – ohne Befund!

Ende Mai hatte er von einem auf den anderen Tag das selbe Problem damit verbunden, das er nicht mehr aufstehen konnte am 2. Tag, woraufhin wir sofort zj Tierarzt gefahren sind und ein großes Blutbild machen lassen haben (auf kleineren der Vergangenheit wurde nie etwas festgestellt) nur war es leider zu spät, er hat nichtsmehr gefressen und ist auch nicht mehr aufgestanden, am nächsten Morgen ist er von alleineaufgestanden und ist rausgegangen in den Garten, was aber seine letzte Kraft gekostet haben muss, nach 5 Minuten draußen hat er sich hingelegt und ist in meinen Armen gestorben.

Das Blutbild hat ergeben, das Nierenkrebs zu dem schnellen Tod geführt hat, außerdem waren auch die Leber und Gelenke betroffen. Er hatte als Welpe auch eine blase im auge, die operiert werden musste, aber wir haben uns wirklich gefragt, ob das alles richtig war, wie es verlaufen ist?

Baloo war der letzte verbliebende Welpe aus dem Wurf, wir haben uns keine Gedanken drüber gemacht, da wir uns sofort in Ihn verliebt haben.

Aber im nachinein ist uns aufgefallen, das Baloo schon als Welpe ziemlich müde, um nicht zu sagen faul war. Er hat zwar gespielt, aber auch sehr selten und nicht lange, Spaziergänge gingen nie länger als über eine halbe Stunde hinaus.

Mit freundlichen Grüßen,

M. P.

 
Enne-Pauline v. Bergischen Löwen
9,5 Jahre

Milztumor, vergrößerte Leber, Metastasen in Lunge und ein vergrößtertes Herz
Enne-Pauline v. Bergischen Löwen

Im Oktober 2009 fiel mir auf, daß Pauline für ihre Verhältnisse ziemlich viel trank - genau wie ein paar Tage vor der OP wegen der Gebärmuttervereiterung im März 2009.
Ansonsten kannte ich das Zeit ihres Lebens überhaupt nicht von ihr
- sie hatte immer eher zu wenig getrunken - für mein Empfinden.
Wir ließen beim Tierarzt eine Urinprobe testen - Diabetes konnte man so gut wie ausschließen.
Also ließ ich auf Empfehlung des Tierarztes ein großes Blutbild machen.
Die Werte waren eher unauffällig.
Erythrozyten, Hämatokrit und Hämoglobin waren an der unteren Grenze des Normbereiches,
was zunächstmal den Schluß auf eine Anämie zuließ, die Leberwerte waren bis auf den GLDH-Wert in Ordnung,
alle anderen Werte auch.
Ich habe mir zu diesem Befundbericht des Labors 3 Tierarztmeinungen angehört
- 2 aus der hiesigen Praxis und eine aus einer anderen Praxis von dem Arzt, der Pauline im März operiert hatte.
Ihm hatte ich den Befund zugefaxt und um seine Meinung dazu gebeten.
Eine Tierärztin - die, die Pauline auch erlöst hat - stimmte mit mir überein darin,
daß der doppelt so hohe GLDH-Wert
einen Abbau von gesundem Gewebe aufgrund degenerativer Prozesse bedeutete.
Ich sah eigentlich das bestätigt, was ich von der Bioresonanztestung im Juni bereits wußte:
Entartete Zellen in der Leber.
Die anderen beiden Tierärzte sahen das nicht so, da die anderen Leberwerte in Ordnung waren.
Das war am 20.10.2009.

Zum Thema Krebs und Laborwerte werde ich noch etwas separat schreiben unter "Krankheiten beim Leonberger",
deshalb hier nur das, was unmittelbar zum Verlauf von Paulines Krankheit gehört.

Ich war ziemlich fertig, zumal ich meinen alten Hund wegen eines Lebertumors einschläfern lassen mußte und weiß,
was Leberkrebs bedeutet.
Durch diesen Laborbefund war es nach meinem Empfinden nun "amtlich".
Obwohl die Leber sich gut wieder aufbaut, ist eine OP beim Hund recht kompliziert und risikoreich
wegen der Lage der Leber und weil sie stark durchblutet ist.
Eine weitere OP wäre in Paulines Fall sowieso nicht in Frage gekommen, da sie ja im März erst eine überstanden hatte.
Außerdem hätte eine solche OP in einer Klinik gemacht werden müssen, wo sie auch hätte bleiben müssen - ohne mich - undenkbar - ist sie doch im März nach der OP frischoperiert fast von der Trage gesprungen, als sie mich beim Hinaustragen aus dem OP nicht gleich sah. Sie war eine halbe Minute früher aufgewacht als geplant.
Ich bin mir sicher, daß sie eingegangen wäre, wenn sie ohne mich irgendwo hätte bleiben müssen.

Das Abhorchen des Herzens bei Pauline ergab keine Auffälligkeiten
- keine Herzrhythmusstörungen, keine Klappengeräusche - nur ein altersgemäß etwas verlangsamter Puls.

Auf Vorschlag der Tierärzte gab ich ihr zunächstmal ein pflanzliches leberstärkendes und - unterstützendes Präparat und Eisensaft, um die Anämie zu substituieren und zu gucken, ob Erythrozyten & Co. dann wieder im Normbereich wären.
Es wäre möglich gewesen, daß der Wert im unteren Normbereich zurückzuführen war auf die OP im März bei der sie sehr viel Blut verloren hatte.
Es sollte dann in 4-6 Wochen eine Kontrolluntersuchung der Blutwerte stattfinden.
Die Präparate vertrug sie leider nicht.


Sie begann schlecht zu fressen - Trockenfutter - sodaß ich begann, Rindfleisch zuzufüttern
- das Einzige, was sie vertrug und natürlich klasse fand.
Auf alles Andere, was ich bisher bei ihr und ihrer Schwester ausprobiert hatte,
haben die beiden nach 14 Tagen mit Durchfall reagiert - Rindermix, Pansen, Hühnchen - alles dasselbe.
Also gab es feinstes rohes Rindergullasch.

Am 12.11.2009 ist Pauline auf einem kurzen Gang zum Nachbardorf beinahe zusammengebrochen
und hat sich mit letzter Kraft nach Hause geschleppt.
Ich habe gesehen, wie sie gekämpft hat, es war furchtbar.
Ich bin sofort mit ihr zum Tierarzt.
Röntgen und Ultraschalluntersuchungen ergaben einen riesigen Milztumor, der ca. ein Viertel oder ein Drittel der Milz einnahm, eine Lunge voller Metastasen, eine vergrößerte Leber und ein vergrößertes Herz,
das nicht mehr in der Lage war, den Körper ausreichend zu versorgen - Therapie ausgeschlossen.

Wie schon in der Regenbogenbrücke geschrieben, nahm ich Pauline auf ihren ausdrücklichen und klar zum Ausdruck gebrachten Wunsch mit nach Hause und sah sie dort 4 Wochen lang immer ein Stückchen mehr sterben.
In diesen 4 Wochen stand ich unter Daueranspannung und habe oft die Grenzen meiner Belastbarkeit überschritten.

Zunächsteinmal erholte sie sich in der nächsten Woche wieder etwas und signalisierte, daß sie spazierengehen wollte.
Ich tat ihr den Gefallen und machte jeden Tag ganz langsam in ihrem Tempo einen winzigen Gang mit ihr, bei dem ich versuchte, ihre Konstitution einzuschätzen, sodaß wir es auch noch wieder nach Hause schaffen würden.
Mit Molly machte ich separate längere Runden.

Die bereits in einem früheren Beitrag in diesem Thread beschriebene Anfälligkeit der Beiden ist Pauline in der darauffolgenden Woche fast zum Verhängnis geworden, denn Molly fing sich bei einem ihrer Spaziergänge wieder durchfallauslösende pathogene Keime ein und steckte Pauline damit an, die dadurch so geschwächt war,
daß ich das Ende erwartete, denn sie stellte kurzfristig das Fressen ganz ein und Molly hatte Angst,
mit ihr in einem Raum zu sein.
Aber Pauline war eine Kämpferin und erholte sich sogar davon wieder.
Die Spaziergänge strich ich für beide - für Pauline, weil sie sie nicht mehr schaffte
und für Molly, damit sie uns nicht wieder etwas Neues einschleppen konnte.
Ich war der Meinung, daß sie sich für eine Zeitlang auch mit 2000 qm Garten begnügen konnte in so einer Krisensituation.

Pauline erholte sich zumindest soweit, daß ich sie nicht mehr auf ihren Pinkelgängen in den Garten begleiten mußte,
weil ich Angst haben mußte, daß sie sich dort hinlegt, weil sie nicht mehr konnte.
Sie war zwar schlapp und alles andere als leistungsfähig, aber sie nahm teil an allem,
half Molly, die Leute zu verbellen - wenn nicht draußen, dann halt von drinnen aus -
und zeigte sich nach wie vor an allem interessiert - nur viel rumlaufen wollte sie nicht mehr.

In den 4 Wochen nach dieser schrecklichen Diagnose ging es ständig auf und ab
- phasenweise schwebte der Tod ständig über unseren Köpfen,
aber wir erreichten nie den Punkt, wo es an der Zeit gewesen wäre, dem ein Ende zu bereiten.
Ich hatte immer den Eindruck, sie hat keine Schmerzen und möchte weiter an allem teilhaben.
Sie wurde - in Wellenlinien abwärtsgehend - immer ein bißchen schwächer.
Pauline hatte eine unheimliche Gabe, das Beste aus dem zu machen, was möglich war und sie konnte gut abschätzen,
was sie sich zutrauen konnte und bestand darauf, es zu tun.
Sie wollte weder Hilfe noch Mitleid, das war unter ihrer Würde - bis zum Schluß.
Gott sei Dank war es mir möglich, zu Hause zu bleiben, sodaß ich mit wenigen Ausnahmen
4 Wochen lang zu Hause bei ihr und Molly war.

Sie stellte das Fressen von Trockenfutter völlig ein, also ernährte ich sie ausschließlich von Rindfleisch und Kartoffeln, Äpfeln, Bananen und Möhren.
Nach Äpfeln, Möhren und Bananen war sie schon immer verrückt.
Oft fraß sie etwas mehr, weil ich sie teilweise mit der Hand fütterte,
die Stückchen mußte ich zunehmend kleiner schneiden.
Mehr als 2 Hände voll pro Tag fraß sie sowieso nicht mehr und nahm natürlich entsprechend ab.
Kartoffeln mochte sie irgendwann nicht mehr und ca. 1 Woche lang fraß sie nur das Fleisch und Obst.

3 Tage vor ihrem Tod fraß sie kein Fleisch mehr und begann wieder ein wenig Trockenfutter zu fressen
- weiterhin auch Obst.

2 Tage vor ihrem Tod mochte sie ihren heißgeliebten Apfel auch nicht mehr so gerne - bei ihr Alarmstufe Rot.

In den letzten 3 Tagen vor ihrem Tod stand sie manchmal da, als ob sie die Orientierung verloren hätte.
Wenn ich sie rief und sie mich sah, folgte sie mir.

Zwei Tage vor ihrem Tod hatte ich den Eindruck, daß sie Wasser im Bauch hatte
und daß es ihr auf Grund dessen zunehmend schwerer fiel, sich hinzulegen und daß sie begann, sich zu quälen.
Deshalb rief ich in der Tierarztpraxis an und bat darum, daß die Tierärztin sie sich ansehen kommt.
Man sagte mir einen Besuch für den nächsten Morgen zu.

In der Nacht vor ihrem Tod habe ich noch lange neben Pauline auf ihrer Decke gesessen.
Sie lag auf dem Bauch, und hob immer wieder den Kopf von den Pfoten,
blickte sich zu mir um, war unruhig und schien Angst zu haben
- ich nehme an, vom Herzen her - sie hatte Herzrasen und ihr Pulsschlag war die letzte Zeit recht schnell und stark.
Ich streichelte sie und sagte ihr "ich bin hier, bei Dir", woraufhin sie den Kopf beruhigt wieder auf die Pfoten legte.
Dieser Vorgang wiederholte sich einige Male bis sie schließlich zur Ruhe kam
und ich war wieder einmal tief beeindruckt und erschüttert zugleich, wieviel Vertrauen sie zu mir hatte,
daß sie sich beruhigen ließ, weil ich da war und daß sie das Vertrauen hatte, daß dann alles in Ordnung ist.
Während dieses ganzen Vorgangs war es mir, als ob sie zu mir sagen würde: "Du mußt mich gehen lassen."

Ich hoffe, daß ich dieses große Vertrauen, daß sie in mich hatte, verdient und es richtig gemacht habe.
Ich habe mir die größte Mühe gegeben, den Zeitpunkt herauszufinden, an dem sie begann,
sich zu quälen und es Zeit wird, Abschied zu nehmen - aus ihrer Sicht.
Das war nicht so einfach, denn Pauline war eine, die sich nichts anmerken ließ und die Zähne zusammenbiß.

Sie ist hier zu Hause geblieben bis zu ihrem Tod, so wie sie es wollte
und als wir sie erlösen mußten, ist sie ganz friedlich eingeschlafen
- mit demselben Vertrauen - den Kopf zu mir gewandt und in meine Arme gelegt.

Pauline - unvergessen

Enne-Pauline vom Bergischen Löwen
geb.: 17.04.2000
gest.: 10.12.2009 - im Alter von 9 Jahren und fast 8 Monaten.

Weiter Infos im Leonberger-Forum

 

Gxxxxxx a.d. Sxxxxxx - 2,5 Jahre Hirntumor ?

Leonbergerrüde
Leonberger

Hallo

Der Hund war immer sehr freundlich und liebevoll und wurde im Altersheim als Besuchshund eingesetzt, vermutlich war ein schnellwachsender Hirntumor Auslöser für das Agressionsverhalten.
Haben wir nach 2 Angriffen auf den Hundeführer und eines völlig unauffälligen Passanten aber nicht mehr abschließend untersuchen lassen.

Wir werden keinen Leonberger mehr adoptieren!

Der erste ist 1988 eingezogen und 7 Jahre alt geworden.

Der zweite wurde mit 1 ½ Jahren adopitert und verstarb nach langer Krankheit mit 5 Jahren im Mai 1999.

Nach langer Pause dann Geronimo der nur 2 Jahre 8 Monate da sein durfte.

Unsere persönliche Statistik sieht noch schlechter aus als Ihre ermittelten Werte.

Gruß an die Leoranch

 
Cxxxx v. ..... nicht ganz ein Jahr - Herzversagen

auch wir hatten vorher schon eine Leohündin, unsere Lea, aber nur sehr kurz.
Sie hieß eigentlich Cxxxx v. ... , wurde geboren am xx.xx. 2005 und starb am xx.xx.2006.
Ihr Herz blieb plötzlich stehen, sie fiel mitten im Spiel auf unserer Wiese tot um.
Der Tierarzt hatte vorher nie etwas bemerkt.
Eltern waren Vxxx v. .... und Fxxxx. v. ........ Der Vater lebt übrigens auch schon nicht mehr, starb an Knochenkrebs, aber das wäre ja Sache seiner Besitzer.
Liebe Grüße und weiterhin viel Erfolg bei der Recherche.

S.
 
Axxxx v. ... 8,5 Jahre

Größe: 63 cm
Gewicht: 40 kg
kleine Hündin, sehr freundlich und selbstsicher, mit Mensch und Tier verträglich
Gesundheitsprobleme: Parvoviroseinfektion im Welpenalter, wäre fast gestorben und blieb daher in ihrer Entwicklung zurück, sonst bis auf eine leicht Athrose im Alter gesund, starb an einer Magendrehung, HD-A

Fxxx v. ...(Rufname Grizzly) 8,5 Jahre

Größe: 76 cm
Gewicht: 53 kg
sehr hochbeiniger schlanker Rüde, äußerst freundlicher Charakter, sehr kinderfreundlich und verträglich mit allen Zwei- und Vierbeinern
Gesundheitsprobleme: Kryptorchismus und Spondylose, HD-frei

Exxxxx v. ....

Größe: 75 cm
Gewicht: 65 kg
kompakter, starkknochiger Rüde, extrem wesensschwach, sehr scheu in allen Alltagssituationen, trotzdem verträglich und nicht aggressiv
Gesunheitsprobleme: Osteosarkom im Alter von 6 Jahren, bis dahin gesund

Finde es sehr gut, dass sich jemand die Mühe macht die Daten der Hund zu sammeln und wünsche Ihnen noch viel Beteiligung.

Mit freundlichen Grüßen
K
.

 
 
Kalaika v. Welland
Lyssa

Kalaika vom Welland

gerade mal 7 Jahre geworden
- perianale Fisteln

Dass sie schön und trotzdem nicht doof war bewies sie auf diversen Ausstellungen. Hervorzuheben der Jugendsiegertitel in Cloppenburg 1996, und der Titel: Landesgruppensiegerin der LG Nord im Jahr 1998.

Im Oktober 2001 erkrankte Lyssa an den, so wurde zuerst vermutet, Analdrüsen. Eine erste OP schlug fehl. In der Tierklinik in Greven wurde letztendlich festgestellt das Lyssa an "perianalen Fisteln" litt.

Danach begann das Leiden, die Eingaben von diversen Medikamenten usw,usw,usw. Zwischenzeitlich schien Besserung einzutreten, um jedoch nach einiger Zeit in eine massive Verschlechterung umzuschlagen. Ob althergebrachte Schulmedizin (Ciclosporine/Sandimmun), ob Homöopathie, es wurde nicht besser.

Es war unglaublich traurig mit anzusehen, wie bei Lyssa unterhalb der Rute das Gewebe immer mehr in Auflösung begriffen war. Beim Kotabsatz (6-8x täglich) hatte sie höllische Schmerzen. Ihr Wehklagen war laut und eindringlich.

Es musste eine Entscheidung getroffen werden. So starb Lyssa am 25.11.2002. Nein, Lyssa wollte nicht gehen und hätte es eine reelle Chance gegeben hätte ich sie liebend gern weiterhin um mich gehabt.

Anmerkung: Ihren Gesichtsausdruck, ihren Blick, als sie starb werde ich nie, niemals vergessen.

Erst jetzt. Im Rahmen der kognitiven Ethologie beginne ich zu verstehen.

 
 
Bxxxx v. .... nicht ganz 8 Jahre - Streukrebs

Carlos war aus dem Tierschutz. Er war mit 2 1/2 Jahren in einer Pension abgegeben und nicht mehr abgeholt worden. Im Alter von 6 Jahren kam er zu uns und war nahezu blind. Wir haben beide Augen mit Erfolg operieren lassen. Carlos konnte wieder sehend. Das dankte er uns täglich. Eines Tages wollte er nicht mehr fressen. Auch sonst ließ die Kondition nach. In der Tierklinik wurde eine Röntgenaufnahme des Bauches gemacht. Sie zeigte, daß die Lunge voller Methastasen war. Wo der eigentliche Krebsherd saß, wissen wir nicht. Wir vermuten Magen / Darm, da Carlos regelmäßig geradezu anfallsweise Gras fraß in Mengen, die weit über das übliche Maß hinausgingen. Der Tierarzt maß dem jedoch keine besondere Bedeutung bei. Parallel zu den Krebssymphtomen zeigte Carlos auch grosse Schwierigkeiten beim Absetzen von Kot. Die Röntgenaufnahme hatte ihn so geschwächt und aufgeregt, dass der Kreislauf zusammenbrach. Noch während wir das weitere Vorgehen mit dem TA besprochen, versagte das Herz. Es setzte eine Schnappatmung ein und Carlos musste an Ort und Stelle eingeschläfert werden.
 
Axxxx v. ..... 8 Jahre Krebs Milz - Mammatumore

Axxxxx hatte Krebs an der Milz. Bei einer erfolgreichen Operation wurde die Milz entfernt. Der Krebs hatte aber anscheinend schon andere Organe befallen so das August knapp drei Monate nach der OP eingeschläfert werden musste.

 
Bxxxx v. .... 7,5 Jahre Osteosarkom (Knochenkrebs) Mammatumore

Der Zuchtverband hat kein Interesse an statistischen Erhebungen zu Tumorerkrankungen. Es steht jedoch fest, daß besonders bei Mammatumoren ein sehr großes Vererbungsrisiko besteht.
Wenn nicht so sehr auf Kassemachen gesehen würde, könnte den Hunden und den Besitzern viel Elend und Kummer erspart werden!

- Beim Verband wollte ich wissen, ob über Häufigkeit von Tumoren in einzelnen Blutlinien Statistiken geführt werden. Eisiges Schweigen! Sture Funktionäre, die evtl. einer Züchterin Deckung geben wollen. A propos Züchterin: nicht ein Wort des Bedauerns hatte sie für uns übrig!

Gruß E.
 
Ghana v. Löwengarten
Tscheska

Ghana v. Löwengarten

nicht ganz 8 Jahre geworden
- Dilatative Kardiomyopathie (DCM)

…zog sie sich immer mehr zurück. Ihre Atmung wurde schwer, sie fraß nicht mehr, wurde sehr ruhig.

Es ging ihr nicht gut. Tsches litt gleichsam Aljoscha und Maik an der dilatativen Kardiomyopathie. Eine Herzerkrankung welche für diesen merkwürdigen, sogenannten, Club der Leonberger wohl reichlich fremdländisch erscheint. Erscheint, denn natürlich wissen sie von den mannigfaltigen Problemen beim Leonberger.

Alles nur Einzelfälle, oder Modeerkrankungen aus den Vereinigten Staaten v. Amerika. Müssen sie natürlich in dieser Art darlegen denn der Verkauf, welcher steuerfrei viel Geld einbringt, darf nicht gestört werden.

Zu leiden haben die Hunde. Natürlich völlig egal, denn um so eher sie verbuddelt werden, um so eher lässt sich Nachwuchs verkaufen. Genau das weckt das Interesse, nichts Anderes. Selbstredend problemlos nachweisbar.

Die Erkrankung bei Tsches war weit fortgeschritten, ihr Allgemeinbefinden sehr schlecht. Am 15.02.02 ist sie dann zu Ronja, und alle die vor ihr starben, in den Hundehimmel gegangen. Ich hoffe sehr dass sie Ronja trifft.

Zurück bleiben Erinnerungen und Gedanken an eine sehr freundliche Hündin, eingepackt in dichtem Hundefell

 
Exxxx v.d. ..... 8,5 Jahre - Herzversagen

Unser Familienmittelpunkt ist leider viel zu früh von uns gegangen. Er durfte in den Armen seines Herrchens friedlich die Augen schließen.

 
Exxxx. v.d. .... 8 Jahre Magendrehung - Osteosarkom (Knochenkrebs)

Unser Rüde war stets gesund , brauchte in seinem Leben nie ein Antibiotikum und lediglich 1 x jährlich die Impfung. Alle Gelenke waren bis zum Tod einwandfrei. ( Hüfte, Schulter, Ellbogen, Knie, etc. ) Er erkrankte leider an einem Tumor an der Halswirbelsäule der auf das Rückenmark drückte und dadurch massive Schmerzen verursachte, ebenso wie Ausfallerscheinungen der vorderen und hinteren Extremitäten.Tumor war inoperabel. 3 Monate nach Diagnosestellung wurde er wegen einer Magendrehung dann erlöst ( OP wäre möglich gewesen, wir wollten ihm aber weitere Schmerzen ersparen ) , wobei er 4x am Tag gefüttert wurde, nie spielte( nach dem Fressen ), immer langsam frass und stets sehr schlank war...
 
Nxxxx v. k. ..... 4,5 Jahre Osteosarkom (Knochenkrebs)

Die ersten Symptome traten Anfang Januar auf. Krebs-Diagnose war Mitte Januar. Das Geschwür entwickelte sich so rasant, dass Nizza 4 Wochen später eingeschläfert werden musste. Schade!!!
MfG
J.

 
Grizzly v. Löwengarten

Maik

Grizzly v. Löwengarten

3 Jahre geworden
- Dilatative Kardiomyopathie (DCM)

Das Ende seines Lebens..

Aljoscha hatte zu diesem Zeitpunkt - Juli 97 - schon Probleme mit seiner Herzerkrankung. Nun baute auch Maik ab. Hierbei im Gegensatz zu Aljoscha recht dramatisch. Maik entwickelte Fieber, Apathie. Er fraß nicht mehr, war regelrecht abwesend, kaum ansprechbar. In der Tierklinik Greven wurde er intensiv untersucht. Trotz entsprechender Medikamente stellte sich keine Besserung ein. Am 8. Juli 1997 musste ich ihn einschläfern lassen. Er litt gleichfalls wie Aljoscha unter einer Herzerkrankung mit Namen "dilatative Kardiomyopathie". Des Weiteren unter einer Nierenfunktionsstörung, Wasser in der Lunge, vergrößerte Milz.

Maik hatten wir von seiner Halterin in Stuttgart übernommen. Ein sensibles Kerlchen.

 
Joschel

Aljoscha v. Löwengarten

nicht ganz 8 Jahre geworden

- Dilatative Kardiomyopathie (DCM)

Aljoscha war bis zu seinem Tode gesund. Es gab keine dauernden Sprechstunden beim Tierarzt. Das änderte sich im Sommer 1997. Er entwickelte eine sogenannte Bauchhöhlenwassersucht. Nach intensiven Untersuchungen wurde letztendlich eine Herzerkrankung mit Namen "dilatative Kardiomyopathie" diagnostiziert. Trotz Medikamentation wurde es letztendlich nicht besser. Joschel zeigte "Gott sei Dank" nicht so dramatische Symptome wie Maik. Es ging ihm den Umständen entsprechend noch gut. Bedingt dadurch, dass letztendlich Punktionen im Zeitraum von jeweils 3 Tagen notwendig geworden wären, ließ ich den Rüden in Ruhe einschlafen. Die Punktionen wären zur Quälerei geworden. Mit ihm verlor ich einen wundervollen Freund. Er liegt nun neben Maik.

 
Wxxxx v. .... 6,5 Jahre Krebs

... auf dem Weg in die Tierklinik ist ein Tumor aufgegangen oder so etwas ähnliches. Jedenfalls kamen noch im Auto liegend ca. 2 - 3 Liter Blut hinten raus und unsere Wendi war tot. Mit 6 Jahren und 5 Monaten viel zu zeitig. Das war schon unser zweiter Leo der mit 6 Jahren über die Regenbogenbrücke gehen mußte.
 
Bxxx v. ....- 7 Jahre Epilepsie, Wasser im Gehirn

Nach 2 3/4 Jahren schwerer Anfällen haben wir ihn dann erlöst ...
 
Buddy ....

nicht ganz 8 Jahre - Osteosarkom (Knochenkrebs)
   
Nach dem „Schade…“ hatte ich die letzten Monate des Hundes (Krankengeschichte) beschrieben, dieses aber erstmal wieder rausgenommen, da es mir doch recht viel und vllt nicht ganz passend für ein Gästebuch schien. Hätte ich zu Beginn der Symptome gewusst, dass Leonberger häufig an Knochenkrebs und Kreislaufbeschwerden vor Ablauf der normalen Lebensfrist sterben, wäre die Behandlung möglicherweise anders gelaufen. Da ich mich vor Anschaffung und auch während seines Lebens immer wieder durch Bücher und auch Webseiten über Leonberger informierte, dort aber nirgends etwas davon stand, war ich doch überrascht über die Häufigkeit der Todesart Knochenkrebs. Meines Wissens nach stand dort meist nur was von Problemen mit dem Bewegungsapperat. Desweiteren Probleme mit Ohren und Augen. Von häufigen Nerven-Genschäden und Knochenkrebs war keine Rede.

Der Knochenkrebs bei meinem Hund begann mit einem leichten Humpeln dieses Frühjahr. Eine leichte Schwellung am linken Vorderlauf war zu sehen. Das Humpeln war am nächsten Tag weg und die Schwellung ging innerhalb weniger Tage zurück. Nach ca. 3 Monaten trat das nochmal auf. Da der Hund bis dahin noch nie irgendeine Krankheit hatte, ging man davon aus, dass er halt alt wurde. Und da er, so er wollte, nachts draussen blieb, um das Grundstück zu bewachen, er möglicherweise gestolpert wäre. Wie gesagt, die Beschwerden gingen innerhalb von 2-3 Tagen ohne weitere Behandlung zurück. Zurück blieb nur eine kleine Schwellung, so dass man davon ausging, dass es jetzt wohl chronisch werden würde. Nach ein paar weiteren Monaten ohne sichtbare Beschwerden ging es recht schnell. Die Schwellung wurde fast über Nacht recht gross und die Pfote schwoll an. Nach der Diagnose Knochenkrebs mit Metastasen in der Lunge waren es noch knapp 8 Wochen bis sein Leiden zu stark wurde und ich ihn einschläfern lassen musste. Hätte ich damals das mit dem Knochenkrebs gewusst, hätte ich sicherlich anders auf die Schwellung reagiert. Ob der Krankheitsverlauf anders gewesen wäre, kann ich natürlich nicht sagen.

H.K.
 
Dxxxx v. ....- 9 Jahre Anämie, Herzinsuffizienz

Dxxxx war unser bisher tollster und nettester Hund, aber auch der, der die meisten Tierarztbesuche und Operationen erforderte. Seit Mitte März verschlechterte sich ihr Gesundheitszustand stetig, so dass wir sie am o.g. Datum einschläfern lassen mussten. Diese Rasse wird es leider für uns nicht mehr geben, so sehr ich das auch bedauere.
 

Liza v. ....- 1 Jahr schwerste Ellenbogen Dysplasie

(Liza) hat sehr schweren ED (Ellenbogen Dysplasie)der Tierartz konnen nicht mehr für Liza tun, wir haben so lange als moglicht war ein gute leben für Liza gemacht, aber sie hat mit 1 Jahre soviel Schmerz, das wir habe mussen entscheiden um Liza zu lassen schlafen. Auch Liza stehen al in Ihre database aber nicht die Todesursache. Sorry für mein schlechte Deutsch, aber ich hoffe dus sie es verstanden was ich geschreiben hast.
Herzliche grusse A.

 
Axxxx v. ..... - 6,5 Jahre - DCM

SCHADE um diese tolle Rasse!!
Er war ein SPUPER Hund!!!!!
Wir bekommen keinen Leonberger mehr !!
An die Züchter: Tut etwas !!!!!!!!!!!!

P. S.
 
Axxxx v. .....- 8 Jahre Spondyliose, Arthrosw, DCM ...

Axxxx, von uns liebevoll Möpschen genannt, stammte aus einer Hobbyzucht und kam im Alter von 8 Wochen zu uns. Von da an war unsere Familie komplett.
Seine Mutter musste mit 11 Jahren eingeschläfert werden. Sie hatte ein Hüftleiden?! Und starke Schmerzen. Konnte am Ende nicht mehr aufstehen.

Die Schwester seiner Mutter ist nur 9 Jahre alt geworden. Vom Vater haben wir leider keine Informationen außer dass er ein angeblich bekannter und mehrfach angekörter Deckrüde war.

Mehrere Tage nach der Geburt sind schon zwei Geschwister von Axxxx gestorben. Zwei noch lebende Geschwister haben Zahnfehler.

Im Alter von ca. 2,5 Jahren fing Möpschen an auf der rechten Hinterhand zu lahmen und hatte starke Schmerzen beim Aufstehen, die aber mit zunehmender Bewegung nachließen. Unsere Tierärztin diagnostizierte: Kreuzbandriss! Er wurde operiert. Kurze Zeit später noch einmal. Die Kniescheibe musste befestigt werden. Ganz zufällig erfuhren wir aber danach: das Kreuzband war gar nicht gerissen, es war angeblich der Länge nach aufgesplissen????? Nach einem Hautdefekt kurze Zeit später, haben wir dann den Tierarzt gewechselt. Wir wollten nicht mehr hinnehmen, dass sie ihre vielen, teuren Apparate an unserem Axxxx alle ausprobieren musste.

Der neue Tierarzt, eine Homöopathin, hat den Hautdefekt geheilt, festgestellt, dass Axxx unter Spondylosis leidet und Arthrose hat. Die Spondylosisschübe wurden immer heftiger. Axxxx hat manchmal im stehen geschlafen aus Angst sich zu bewegen. Ich habe manche Nacht bei ihm gesessen. Wir haben dann manchmal schon prophylaktisch Schmerzmittel verabreicht, um ihm großes Leiden zu ersparen, wir kannten ja die Vorzeichen.

Vor ca. 1,5 bis 2 Jahren fing Axxx an lauter zu atmen. Ein vergrößertes Herz wurde diagnostiziert. Das laute Hecheln war nun sein ständiger Begleiter.

Am 10. August ging es Axxx ausgesprochen gut. Er konnte sogar mal wieder seinen Kopf schütteln (war lange wegen der Spondylosis nicht möglich). Er hat sogar unsere Schäferhündin zum Spielen animiert. Wir sind die Hunderunde gelaufen. Axxxx hat unterwegs getrunken. Unmittelbar nach dem letzten Schluck fing er an keine Luft zu bekommen und zu husten. Er wurde ganz unruhig, fast panisch (so sehen manchmal Menschen aus mit einer beginnenden Lingenembolie). Mein Mann hat uns mit dem Auto abgeholt und zum Tierarzt gefahren. Wir haben nacheinander zwei Tierärzte nicht angetroffen. Axxxx war, als wir dann endlich den dritten Tierarzt (nach ca. 2 Stunden) angetroffen hatten, schon komatös und total überhitzt. Seine Körpertemperatur war nicht mehr messbar. Sie konnte auch trotz aller Bemühungen nur langsam gesenkt werden. Für Arko war es allerdings schon zu spät. Die Tierärztin (leider die mit den teuren Apparaten) hat von Anfang an nur die Überhitzung behandelt. Das Herz wurde erstmals nach über 3 Stunden abgehört. Ich war die ganze Zeit über bei ihm, obwohl man mich nach Hause schicken wollte. Es war ganz, ganz schlimm. Aber ich bin froh, dass ich da war. Arko wäre sonst ganz allein gewesen.

Als wir dann drei Stunden später uns zur Einschläferung entscheiden sollten, hat uns Axxx die Entscheidung abgenommen und ist eingeschlafen.

Sicher haben wir in unserer Panik alles falsch gemacht, was falsch zu machen ging. Mein Mann und ich haben uns zwei lange Tage mit Vorwürfen gequält. Wir haben dann im Internet nachgeforscht und sind dabei auf Ihre Seiten gestoßen. Das hat uns sehr geholfen. Wir hören ihn zwar immer noch hecheln und denken ganz oft, er müsste jeden Augenblick um die Ecke kommen. Unsere Hündin hat nach einer gewissen Trauerzeit sogar einige Marotten von Arko angenommen, fast so als seien gewisse Seelenanteile auf sie übergegangen.

Wir können noch nicht alle Wege gehen, die wir mit im gegangen sind. Aber wir können schon wieder zwar mit viel Traurigkeit aber auch mit viel Freude und Dankbarkeit über ihn reden und seine Bilder ansehen. In meinem Mann (er ist 60 Jahre) reift auch schon der Wunsch, noch einmal ein Möpschen aufzuziehen.

Sollte es uns noch einmal vergönnt sein mit einem Leonberger das Leben zu teilen, werden wir auf alle Fälle kritischer, unbequemer und zänkischer gegenüber Tierärzten sein und uns vor allem vorher die Züchter genauer ansehen, möglicher Weise uns fachlichen Rat von Ihnen erbitten.

Herzliche Grüße und danke für Ihre hilfreichen Internet Seiten

R. und I.

 
Jandra Löwe v. Osning
nur 6,5 Jahre geworden

Osteosarkom (Knochenkrebs)

Janni starb am 9.11.93. Vierzehn Tage vor ihrem Tode begann sie auf der rechten Vorhand zu "lahmen". Solche "Erscheinungen" sind beim Leonberger gar nicht einmal selten. Wahrscheinlich eine Geschichte mit den Bändern. Ab zum Tierarzt. Spritze, Tabletten..... es schien besser zu werden. Eine Woche lang war ihr nichts mehr anzumerken.

Dann begann es erneut. Am 9.11. gegen 18.00Uhr fuhr ich mit ihr nochmals zum Tierarzt. Versprach ihr, nach Rückkehr, ein paar Leckerchen. Janni wurde während der nun anstehenden Behandlung narkotisiert. Sie sollte geröntgt werden. Zwei Aufnahmen wurden gemacht. Der Arzt wurde unruhig. Er meinte, dass es Sinn machen würde, eine dritte Aufnahme anzufertigen. Originalton:".....wir wollen hier keinen Fehler machen".

Ich wurde nervös, als er mit der dritten Aufnahme zurückkam. Diagnose: "Knochenkrebs im Endstadium". Keine Chance mehr. Jandra ließ ich daraufhin einschläfern. Wer mit seinen Hunden lebt, diese als Familienmitglieder ansieht, wird wissen, dass danach viele Tränen flossen.

 
Leider werden wir diese Rubrik weiterführen müssen :(
 

Sie hatten auch einen Leonberger
Bitte tragen sie ihn in die Datenbank der verstorbenen Leonberger ein.

Zur Datenbank verstorbener Leonberger
Database deceased Leonberger
 

 
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Wahrlich ist der Mensch der König aller Tiere, denn seine Grausamkeit übertrifft die ihrige.
Die Mitteilungsmöglichkeit des Menschen ist gewaltig, doch das meiste, was er sagt, ist hohl
und falsch. Die Sprache der Tiere ist begrenzt, aber was sie damit zum Ausdruck bringen,
ist wichtig und nützlich. Jede kleine Ehrlichkeit ist besser, als eine große Lüge.

(Leonardo da Vinci)

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