Leonberger
Geschichten, Erlebnisse und Schicksale |
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Durch
unsere Datensammlung haben wir viele Kontakte
mit Leonbergerfreunden und -besitzern knüpfen
können.
Nachfolgend einige Zitate, Geschichten und
Schicksale über diese wunderbaren Hunde. |
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Lange
habe ich überlegt in welcher Form so
eine Chronik umgesetzt werden könnte
-
entweder unterlegt mit sehr ruhiger Musik,
wohlmeinenden Texten, oder aber ehrlich/kritisch
mit entsprechenden Akzenten.
Ich entschied mich letztendlich für die
zweite Variante, auch auf die Gefahr hin,
missverstanden zu werden, mir keine Freunde
damit zu machen.
Ehrlich,
das ist mir mittlerweile völlig egal.
Aktuell bemerke ich durch Zuschriften, dass
diese von mir favorisierte Darstellung der
Vierbeiner erstaunlich der Realität nahe
kommt.
In
dieser Collage von Bildern, Videos, Musik
und Texten lasse ich eigentlich gar nichts
aus, ob nun Angriffe gegen das Zuchtwesen,
wie auch Angriffe gegen vermeintlichen Tierschutz
-
Angriffe,
die aussagen sollen, dass viel zu viel Emotionalität,
viel zu wenig Sachverstand dem Lebewesen Hund
entgegengebracht wird.
In
dreißig Jahren Hundehaltung –
mit nicht verbundenen Augen – habe ich,
mehr als mir Recht sein kann, erkennen müssen,
dass wir Menschen extreme Probleme damit haben
offen und ehrlich mit dem Hund umzugehen.
Viel
Ideologie, viel Gefühlsduselei, viele
Annahmen, wenig Kenntnisse.
Wir
wurden alle aufgezogen in einer Welt, die
immer noch geprägt ist vom „cartesianischen
Bild“ -
wir
da oben, der Rest da unten. Nur wir können
denken, fühlen, Schlüsse ziehen
aus unserem Tun. Nur wir Menschen sind befähigt
zu Allem,
versperren
uns mit Inbrunst Jeglichem, das besagt, dass
diese Denkweise zwar vierhundert Jahre alt,
doch insgesamt falsch ist.
Warnen
möchte ich allerdings auch davor, den
Umkehrschluss zu ziehen. Ein Hund ist kein
Übermensch, es ist ein Hund.
Doch! Er ist mit Sicherheit keine instinktgesteuerte
Maschine, ohne Weiteres befähigt zu dem,
was uns Menschen angeblich allein vorbehalten
ist.
Hunde
denken und fühlen!
Anzuraten
deshalb eine differenzierte und auch ehrliche
Betrachtung.
Unsere
aufgesetzte „Krone“ wird dabei
nicht gleich zu Bruch gehen. Risse hat sie
ohnehin, wenn man gewillt und befähigt
ist, den Anspruch und die Realität abzuwägen.
Der
Film ist eine Provokation, doch keine Ansammlung
von populären Statements. Alle kritischen
Anmerkungen sind von meiner Seite her nachweisbar.
Mir persönlich wäre eine platte
Darstellung zuwider.
Man
achtet und man hasst mich regelrecht, da ich
wahrheitsgemäß darstelle, kein
Blatt vor den Mund nehme.
Doch soll ich mir Wohlgefallen erkaufen, nur
damit mich ein jeder anlächelt?? Definitiv:
Nein!!
Ich
trage Verantwortung dem Hund, den Hunden gegenüber,
mit denen ich, wie auch meine Frau, leben
bzw. gelebt haben.
Die
Vierbeiner sind abgrundtief ehrlich, vertrauen,
ohne sich Türen offen zu halten. Gleiches
erwarten sie von mir bzw. uns.
Und
ich bzw. wir haben die verdammte Pflicht und
Schuldigkeit, diesem Genüge zu tun, dabei
ohne Rücksichtnahme, ob jemandem bei
Ansicht des Filmes der Kragen platzt -
was
eigentlich verwunderlich sein müsste.
Somit = Nicht aufheulen, sondern erst überlegen.
Das müsste mittels der intellektuellen
Fähigkeiten möglich sein.
Falls nicht.... also Descartes meint, dass
der Mensch allein dazu befähigt sei.
Da lasse ich mich gerne überraschen,
ob dem nun wirklich so ist.
Uwe
Hermann
März 2006
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30
Jahre Hundehaltung?
Nein! 30 Jahre Leben mit einem Lebewesen,
das mir noch heute Rätsel aufgibt.
Rätsel, die bedingt sind durch eine
Erziehung, die darauf abzielte, dass der
Hund, das Tier, eine untergeordnete Spezies
darzustellen hat -
dies, weil unsere Art, aus welchen Gründen
auch immer, eine für sich exponierte
Stellung beansprucht.
Ob
sie diesen Anspruch, realistisch betrachtet,
auch wirklich inne hat, mag ich bezweifeln.
Vom Intellekt her befähigt, zeigen
wir uns im Umgang archaisch mit uns
und unseren Mitlebewesen.
Wir
bauen Kathedralen, gleichsam suhlen
wir uns darin, Systeme zu entwickeln,
welche die Ausrottung unserer Spezies
zur Folge haben kann.
Diese
Chronik ist böse. Einerseits zeigt
sie die Liebe und Achtung vor dem Hund.
Andererseits prangert sie Mißstände
an, die bis dato vorhanden sind,
ohne Rücksicht ob das jemandem
passt.
Zu
lieben bedeutet nicht nur mit Tränchen
in den Augen zu betrachten, sondern
auch Stellung zu beziehen, ohne Rücksicht
darauf, ob das Lächeln beim Betrachter
erstirbt.
Es
tut ihm nicht weh - ganz im Gegensatz
zu den Vierbeinern, welche die Schmerzen
ertragen müssen.
Mir
ist egal was jemand von mir/uns denkt.
Ich/wir lieben unsere vierbeinigen Familienmitglieder
-
als vollwertige Lebewesen, nicht als
schmückendes Beiwerk.
Uwe
Hermann / März 2006
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| Ein
winziger Auszug von Leonbergerschicksalen
Traurig, aber wahr! |
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Goxxxx
v. xxxxxxx - 5 Jahre - Knochenkrebs
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Hallo,
ja wir sind sehr traurig, dass wir unseren
Gxxxx verloren haben. Weihnachten wird
schwer, besonders für unseren großen
Sohn, der ihn (damals 4 Jahre/heute
9 Jahre) mit mir ausgesucht hat. Wir
haben unseren Hund von Frau xxxxxx gekauft.
Xxxx Oma Rxxx ist alt geworden und seine
Mama ist auch schon 10 Jahre alt. Wir
waren davon überzeugt eine gesunde
Rasse aus langlebigem Hause zu kaufen.
Ich
habe Gxxxx immer gefüllte Markknochen
gebacken, die mochte er sehr gerne.
Ich war mir nicht sicher, ob er sich
nicht an einem solchen den Gaumen verbrannt
hat, als ich die dicke Blase gesehen
habe. Ich habe ihn dem Tierarzt vorgestellt,
weil es nicht besser wurde. Freitags
wurde er untersucht, bekam abschwellende
Medikamente gespritzt und ich sollte
es beobachten und ansonsten montags
wieder kommen. Der Arzt sagte aber,
daß sich diese Blase körnig
anfühlt und daher keine Brandblase
sein könnte. Es hatte sich nichts
verändert, also ging ich Montags
wieder zum Arzt. Dieser gab mir einen
Op-Termin für den nächsten
Tag.
Gxxxx
wurde operiert. Leider konnte der Tumor
nicht vollständig entfernt werden.
Man versuchte zu kauterisieren, doch
der Tumor lies sich nicht komplett entfernen.
Das Gewebe drum herum war bereits entzündet.
Der Arzt hat mir sofort gesagt, daß
es bösartig ist, aber wir warteten
auf die Pathologie. Täglich fuhren
wir zum Arzt zur Wundnachkontrolle,
Spritzen gegen Entzündung und Schmerzen.
Gxxxx verhielt sich ganz normal wie
immer. Der Befund kam und schlimmer
konnte es nicht sein. Knochenkrebs,
der auch das Bindegewebe angreift und
über die Blutbahn streut. Da der
Tumor nicht komplett entfernt werden
konnte, war mit seinem wiederkehren
zu rechnen. Im Laufe der zeit würden
Sekundärtumore an Herz/Lunge dazu
kommen. Prognosen konnte der Arzt nicht
machen. Nach 3 Wochen sagte er mir,
die Wundheilung sei sehr gut, wenn der
Tumor langsam wachsen würde, könnte
ich den Hund vielleicht sogar noch 1-1,5
Jahre haben. Nur 1 Woche später
war eine leichte Schwellung zu sehen.
Wieder 1 Woche später war die Schwellung
fast so groß wie vor der OP und
wieder 1 Woche später hat sich
unser Hund gequält. Von einem auf
den anderen Tag hat er nichts mehr gefressen.
Der Tumor hatte zwischendurch immer
mal wieder leicht getröpfelt, was
mit Speichel verschmiert ein rosa Pfützchen
war. Jetzt hat der Tumor geblutet-dauerhaft,
Gewebestücke lösten sich ab,
geronnenes Blut in Klumpen. Es war furchtbar
! Wir haben ihn einschläfern lassen.
Ich bin dankbar, daß ich ihn von
seinen Leiden erlösen durfte, aber
wir vermissen ihn schrecklich. Über
die Gesundheit der Hunde habe ich mich
vorher nicht so intensiv informiert,
vom Verband aber auch nur wage Auskunft
bekommen, ebenso wie vom Züchter/Besitzer
von Gxxxxx Vater.
Von
Frau Xxxxx als Mensch sind wir sehr
überzeugt. Einen Hund werden wir
aber nicht mehr dort kaufen, denn sie
züchtet mit zwei von Gxxxxx Schwestern.
Natürlich muss das nichts heißen,
es bekommt ja nicht jeder Hund Krebs,
aber trotzdem bleibt ein schlechtes
Gefühl. Es ist schade, daß
der Verband nicht mehr tut, bzw. dass
sogar noch mit akut erkrankten Zuchtrüden
weitergezüchtet wird. Mir ist jetzt
bekannt, daß Xxxxx vom Xxxxx Xxxxxx
früher auf fast jeder Ausstellung
zu finden war und dann plötzlich
nicht mehr gezeigt wurde, weil angeblich
der Sohn keine Zeit mehr hätte
und dann wird der Hund nicht wirklich
alt und hat den altbekannten Magendreher.
Angeblich ist Herrn Xxxxx noch nie zu
Ohren gekommen, daß einer seiner
Nachkommen Krebs hatte. Nun denn! Lassen
wir das einfach mal so stehen. Ich finde
es ebenso bedenklich, dass man sich
auf die Körprotolle nicht verlassen
kann, so dass man sich übers Internet
nicht wirklich einen Eindruck machen
kann. Meiner Meinung nach wird das nicht
wirklich einheitlich geprüft, lassen
wir das auch so dahin gestellt sein.
In Hünxe auf der Ausstellung fiel
mir ein recht aggressiver Leorüde
auf, mit dem gezüchtet wird und
der auch eine gute Bewertung bekam,
was nach meiner Meinung im kompletten
Gegensatz zu den Zuchtzielen steht.
Im
Internet habe ich gelesen, dass das
Futter eine nicht zu unterschätzenden
Aspekt bei der Krebserkrankung des Hundes
sein soll. Soll man jetzt also Barfen
oder Trockenfutter füttern? Ist
alles genauestens kontrolliert oder
ist alles nur Geldschneiderei ? Man
weiß es nicht ! ich sende ihnen
gerne noch ein Foto unseres Gxxxx´s
mit. Er war ein sehr schöner, wesensfester,
kinderfreundlicher Leo. Wir vermissen
ihn sehr und sind sehr sehr traurig.
Gerne würde ich mich wieder für
einen Leo entscheiden, bin aber mit
der Auswahl des Züchters sehr unentschlossen.
Bis
bald und frohe Weihnachten I.N. |
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L. v. xxxxx xxxxx
- 6 Jahre - Nierenkrebs,
Metastasen in Lunge und Gelenken
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Hallo
zusammen,
ja,
Baloo ist letztes Jahr im Mai leider
von uns gegangen.
Er
hatte schon immer Probleme mit dem Nacken
(er war auf Rückenprobleme etc
untersucht, alles war okay) also dachten
wir es würde davon kommen, wenn
er vor der Haustüre gelegen hat
oder auf kalten Steinen, weshalb wir
extra alles abgedeckt haben (Teppiche,
die Türen zugfrei gemacht9 aber
es hat alles nichts geholfen, aber es
war „nur“ für einen
Tag oder für 2 Tage so, er konnte
den Kopf nur auf halbe Höhe heben.
Als
Baloo Anfang Mai zu seinem 6. Geburtstag
dieses Verhalten verstärkt gezeigt
hat, gingen wir wieder zum Tierarzt
– ohne Befund!
Ende
Mai hatte er von einem auf den anderen
Tag das selbe Problem damit verbunden,
das er nicht mehr aufstehen konnte am
2. Tag, woraufhin wir sofort zj Tierarzt
gefahren sind und ein großes Blutbild
machen lassen haben (auf kleineren der
Vergangenheit wurde nie etwas festgestellt)
nur war es leider zu spät, er hat
nichtsmehr gefressen und ist auch nicht
mehr aufgestanden, am nächsten
Morgen ist er von alleineaufgestanden
und ist rausgegangen in den Garten,
was aber seine letzte Kraft gekostet
haben muss, nach 5 Minuten draußen
hat er sich hingelegt und ist in meinen
Armen gestorben.
Das
Blutbild hat ergeben, das Nierenkrebs
zu dem schnellen Tod geführt hat,
außerdem waren auch die Leber
und Gelenke betroffen. Er hatte als
Welpe auch eine blase im auge, die operiert
werden musste, aber wir haben uns wirklich
gefragt, ob das alles richtig war, wie
es verlaufen ist?
Baloo
war der letzte verbliebende Welpe aus
dem Wurf, wir haben uns keine Gedanken
drüber gemacht, da wir uns sofort
in Ihn verliebt haben.
Aber
im nachinein ist uns aufgefallen, das
Baloo schon als Welpe ziemlich müde,
um nicht zu sagen faul war. Er hat zwar
gespielt, aber auch sehr selten und
nicht lange, Spaziergänge gingen
nie länger als über eine halbe
Stunde hinaus.
Mit freundlichen Grüßen,
M.
P. |
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Enne-Pauline
v. Bergischen Löwen
9,5 Jahre
Milztumor, vergrößerte
Leber, Metastasen in Lunge und
ein vergrößtertes Herz
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Im
Oktober 2009 fiel mir auf, daß
Pauline für ihre Verhältnisse
ziemlich viel trank - genau wie ein
paar Tage vor der OP wegen der Gebärmuttervereiterung
im März 2009.
Ansonsten kannte ich das Zeit ihres
Lebens überhaupt nicht von ihr
- sie hatte immer eher zu wenig getrunken
- für mein Empfinden.
Wir ließen beim Tierarzt eine
Urinprobe testen - Diabetes konnte man
so gut wie ausschließen.
Also ließ ich auf Empfehlung des
Tierarztes ein großes Blutbild
machen.
Die Werte waren eher unauffällig.
Erythrozyten, Hämatokrit und Hämoglobin
waren an der unteren Grenze des Normbereiches,
was zunächstmal den Schluß
auf eine Anämie zuließ, die
Leberwerte waren bis auf den GLDH-Wert
in Ordnung,
alle anderen Werte auch.
Ich habe mir zu diesem Befundbericht
des Labors 3 Tierarztmeinungen angehört
- 2 aus der hiesigen Praxis und eine
aus einer anderen Praxis von dem Arzt,
der Pauline im März operiert hatte.
Ihm hatte ich den Befund zugefaxt und
um seine Meinung dazu gebeten.
Eine Tierärztin - die, die Pauline
auch erlöst hat - stimmte mit mir
überein darin,
daß der doppelt so hohe GLDH-Wert
einen Abbau von gesundem Gewebe aufgrund
degenerativer Prozesse bedeutete.
Ich sah eigentlich das bestätigt,
was ich von der Bioresonanztestung im
Juni bereits wußte:
Entartete Zellen in der Leber.
Die anderen beiden Tierärzte sahen
das nicht so, da die anderen Leberwerte
in Ordnung waren.
Das war am 20.10.2009.
Zum
Thema Krebs und Laborwerte werde ich
noch etwas separat schreiben unter "Krankheiten
beim Leonberger",
deshalb hier nur das, was unmittelbar
zum Verlauf von Paulines Krankheit gehört.
Ich
war ziemlich fertig, zumal ich meinen
alten Hund wegen eines Lebertumors einschläfern
lassen mußte und weiß,
was Leberkrebs bedeutet.
Durch diesen Laborbefund war es nach
meinem Empfinden nun "amtlich".
Obwohl die Leber sich gut wieder aufbaut,
ist eine OP beim Hund recht kompliziert
und risikoreich
wegen der Lage der Leber und weil sie
stark durchblutet ist.
Eine weitere OP wäre in Paulines
Fall sowieso nicht in Frage gekommen,
da sie ja im März erst eine überstanden
hatte.
Außerdem hätte eine solche
OP in einer Klinik gemacht werden müssen,
wo sie auch hätte bleiben müssen
- ohne mich - undenkbar - ist sie doch
im März nach der OP frischoperiert
fast von der Trage gesprungen, als sie
mich beim Hinaustragen aus dem OP nicht
gleich sah. Sie war eine halbe Minute
früher aufgewacht als geplant.
Ich bin mir sicher, daß sie eingegangen
wäre, wenn sie ohne mich irgendwo
hätte bleiben müssen.
Das
Abhorchen des Herzens bei Pauline ergab
keine Auffälligkeiten
- keine Herzrhythmusstörungen,
keine Klappengeräusche - nur ein
altersgemäß etwas verlangsamter
Puls.
Auf
Vorschlag der Tierärzte gab ich
ihr zunächstmal ein pflanzliches
leberstärkendes und - unterstützendes
Präparat und Eisensaft, um die
Anämie zu substituieren und zu
gucken, ob Erythrozyten & Co. dann
wieder im Normbereich wären.
Es wäre möglich gewesen, daß
der Wert im unteren Normbereich zurückzuführen
war auf die OP im März bei der
sie sehr viel Blut verloren hatte.
Es sollte dann in 4-6 Wochen eine Kontrolluntersuchung
der Blutwerte stattfinden.
Die Präparate vertrug sie leider
nicht.
Sie begann schlecht zu fressen - Trockenfutter
- sodaß ich begann, Rindfleisch
zuzufüttern
- das Einzige, was sie vertrug und natürlich
klasse fand.
Auf alles Andere, was ich bisher bei
ihr und ihrer Schwester ausprobiert
hatte,
haben die beiden nach 14 Tagen mit Durchfall
reagiert - Rindermix, Pansen, Hühnchen
- alles dasselbe.
Also gab es feinstes rohes Rindergullasch.
Am
12.11.2009 ist Pauline auf einem kurzen
Gang zum Nachbardorf beinahe zusammengebrochen
und hat sich mit letzter Kraft nach
Hause geschleppt.
Ich habe gesehen, wie sie gekämpft
hat, es war furchtbar.
Ich bin sofort mit ihr zum Tierarzt.
Röntgen und Ultraschalluntersuchungen
ergaben einen riesigen Milztumor, der
ca. ein Viertel oder ein Drittel der
Milz einnahm, eine Lunge voller Metastasen,
eine vergrößerte Leber und
ein vergrößertes Herz,
das nicht mehr in der Lage war, den
Körper ausreichend zu versorgen
- Therapie ausgeschlossen.
Wie
schon in der Regenbogenbrücke geschrieben,
nahm ich Pauline auf ihren ausdrücklichen
und klar zum Ausdruck gebrachten Wunsch
mit nach Hause und sah sie dort 4 Wochen
lang immer ein Stückchen mehr sterben.
In diesen 4 Wochen stand ich unter Daueranspannung
und habe oft die Grenzen meiner Belastbarkeit
überschritten.
Zunächsteinmal
erholte sie sich in der nächsten
Woche wieder etwas und signalisierte,
daß sie spazierengehen wollte.
Ich tat ihr den Gefallen und machte
jeden Tag ganz langsam in ihrem Tempo
einen winzigen Gang mit ihr, bei dem
ich versuchte, ihre Konstitution einzuschätzen,
sodaß wir es auch noch wieder
nach Hause schaffen würden.
Mit Molly machte ich separate längere
Runden.
Die
bereits in einem früheren Beitrag
in diesem Thread beschriebene Anfälligkeit
der Beiden ist Pauline in der darauffolgenden
Woche fast zum Verhängnis geworden,
denn Molly fing sich bei einem ihrer
Spaziergänge wieder durchfallauslösende
pathogene Keime ein und steckte Pauline
damit an, die dadurch so geschwächt
war,
daß ich das Ende erwartete, denn
sie stellte kurzfristig das Fressen
ganz ein und Molly hatte Angst,
mit ihr in einem Raum zu sein.
Aber Pauline war eine Kämpferin
und erholte sich sogar davon wieder.
Die Spaziergänge strich ich für
beide - für Pauline, weil sie sie
nicht mehr schaffte
und für Molly, damit sie uns nicht
wieder etwas Neues einschleppen konnte.
Ich war der Meinung, daß sie sich
für eine Zeitlang auch mit 2000
qm Garten begnügen konnte in so
einer Krisensituation.
Pauline
erholte sich zumindest soweit, daß
ich sie nicht mehr auf ihren Pinkelgängen
in den Garten begleiten mußte,
weil ich Angst haben mußte, daß
sie sich dort hinlegt, weil sie nicht
mehr konnte.
Sie war zwar schlapp und alles andere
als leistungsfähig, aber sie nahm
teil an allem,
half Molly, die Leute zu verbellen -
wenn nicht draußen, dann halt
von drinnen aus -
und zeigte sich nach wie vor an allem
interessiert - nur viel rumlaufen wollte
sie nicht mehr.
In
den 4 Wochen nach dieser schrecklichen
Diagnose ging es ständig auf und
ab
- phasenweise schwebte der Tod ständig
über unseren Köpfen,
aber wir erreichten nie den Punkt, wo
es an der Zeit gewesen wäre, dem
ein Ende zu bereiten.
Ich hatte immer den Eindruck, sie hat
keine Schmerzen und möchte weiter
an allem teilhaben.
Sie wurde - in Wellenlinien abwärtsgehend
- immer ein bißchen schwächer.
Pauline hatte eine unheimliche Gabe,
das Beste aus dem zu machen, was möglich
war und sie konnte gut abschätzen,
was sie sich zutrauen konnte und bestand
darauf, es zu tun.
Sie wollte weder Hilfe noch Mitleid,
das war unter ihrer Würde - bis
zum Schluß.
Gott sei Dank war es mir möglich,
zu Hause zu bleiben, sodaß ich
mit wenigen Ausnahmen
4 Wochen lang zu Hause bei ihr und Molly
war.
Sie
stellte das Fressen von Trockenfutter
völlig ein, also ernährte
ich sie ausschließlich von Rindfleisch
und Kartoffeln, Äpfeln, Bananen
und Möhren.
Nach Äpfeln, Möhren und Bananen
war sie schon immer verrückt.
Oft fraß sie etwas mehr, weil
ich sie teilweise mit der Hand fütterte,
die Stückchen mußte ich zunehmend
kleiner schneiden.
Mehr als 2 Hände voll pro Tag fraß
sie sowieso nicht mehr und nahm natürlich
entsprechend ab.
Kartoffeln mochte sie irgendwann nicht
mehr und ca. 1 Woche lang fraß
sie nur das Fleisch und Obst.
3
Tage vor ihrem Tod fraß sie kein
Fleisch mehr und begann wieder ein wenig
Trockenfutter zu fressen
- weiterhin auch Obst.
2
Tage vor ihrem Tod mochte sie ihren
heißgeliebten Apfel auch nicht
mehr so gerne - bei ihr Alarmstufe Rot.
In
den letzten 3 Tagen vor ihrem Tod stand
sie manchmal da, als ob sie die Orientierung
verloren hätte.
Wenn ich sie rief und sie mich sah,
folgte sie mir.
Zwei
Tage vor ihrem Tod hatte ich den Eindruck,
daß sie Wasser im Bauch hatte
und daß es ihr auf Grund dessen
zunehmend schwerer fiel, sich hinzulegen
und daß sie begann, sich zu quälen.
Deshalb rief ich in der Tierarztpraxis
an und bat darum, daß die Tierärztin
sie sich ansehen kommt.
Man sagte mir einen Besuch für
den nächsten Morgen zu.
In
der Nacht vor ihrem Tod habe ich noch
lange neben Pauline auf ihrer Decke
gesessen.
Sie lag auf dem Bauch, und hob immer
wieder den Kopf von den Pfoten,
blickte sich zu mir um, war unruhig
und schien Angst zu haben
- ich nehme an, vom Herzen her - sie
hatte Herzrasen und ihr Pulsschlag war
die letzte Zeit recht schnell und stark.
Ich streichelte sie und sagte ihr "ich
bin hier, bei Dir", woraufhin sie
den Kopf beruhigt wieder auf die Pfoten
legte.
Dieser Vorgang wiederholte sich einige
Male bis sie schließlich zur Ruhe
kam
und ich war wieder einmal tief beeindruckt
und erschüttert zugleich, wieviel
Vertrauen sie zu mir hatte,
daß sie sich beruhigen ließ,
weil ich da war und daß sie das
Vertrauen hatte, daß dann alles
in Ordnung ist.
Während dieses ganzen Vorgangs
war es mir, als ob sie zu mir sagen
würde: "Du mußt mich
gehen lassen."
Ich
hoffe, daß ich dieses große
Vertrauen, daß sie in mich hatte,
verdient und es richtig gemacht habe.
Ich habe mir die größte Mühe
gegeben, den Zeitpunkt herauszufinden,
an dem sie begann,
sich zu quälen und es Zeit wird,
Abschied zu nehmen - aus ihrer Sicht.
Das war nicht so einfach, denn Pauline
war eine, die sich nichts anmerken ließ
und die Zähne zusammenbiß.
Sie
ist hier zu Hause geblieben bis zu ihrem
Tod, so wie sie es wollte
und als wir sie erlösen mußten,
ist sie ganz friedlich eingeschlafen
- mit demselben Vertrauen - den Kopf
zu mir gewandt und in meine Arme gelegt.

Enne-Pauline vom Bergischen Löwen
geb.: 17.04.2000
gest.: 10.12.2009 - im Alter von 9 Jahren
und fast 8 Monaten.
Weiter
Infos im Leonberger-Forum
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Gxxxxxx
a.d. Sxxxxxx - 2,5
Jahre Hirntumor ?
Hallo
Der Hund war immer sehr freundlich und
liebevoll und wurde im Altersheim als
Besuchshund eingesetzt, vermutlich war
ein schnellwachsender Hirntumor Auslöser
für das Agressionsverhalten.
Haben wir nach 2 Angriffen auf den Hundeführer
und eines völlig unauffälligen
Passanten aber nicht mehr abschließend
untersuchen lassen.
Wir werden keinen Leonberger mehr adoptieren!
Der
erste ist 1988 eingezogen und 7
Jahre alt geworden.
Der
zweite wurde mit 1 ½ Jahren adopitert
und verstarb nach langer Krankheit mit
5 Jahren im Mai 1999.
Nach
langer Pause dann Geronimo der nur 2
Jahre 8 Monate da sein durfte.
Unsere
persönliche Statistik sieht noch
schlechter aus als Ihre ermittelten
Werte.
Gruß
an die Leoranch
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Cxxxx
v. ..... nicht ganz ein Jahr - Herzversagen
auch wir hatten vorher schon eine Leohündin,
unsere Lea, aber nur sehr kurz.
Sie hieß eigentlich Cxxxx v. ...
, wurde geboren am xx.xx. 2005 und starb
am xx.xx.2006.
Ihr Herz blieb plötzlich stehen,
sie fiel mitten im Spiel auf unserer Wiese
tot um.
Der Tierarzt hatte vorher nie etwas bemerkt.
Eltern waren Vxxx v. .... und Fxxxx. v.
........ Der Vater lebt übrigens
auch schon nicht mehr, starb an Knochenkrebs,
aber das wäre ja Sache seiner Besitzer.
Liebe Grüße und weiterhin viel
Erfolg bei der Recherche.
S. |
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Axxxx
v. ... 8,5 Jahre
Größe: 63 cm
Gewicht: 40 kg
kleine Hündin, sehr freundlich und
selbstsicher, mit Mensch und Tier verträglich
Gesundheitsprobleme: Parvoviroseinfektion
im Welpenalter, wäre fast gestorben
und blieb daher in ihrer Entwicklung zurück,
sonst bis auf eine leicht Athrose im Alter
gesund, starb an einer Magendrehung, HD-A
Fxxx
v. ...(Rufname Grizzly) 8,5 Jahre
Größe: 76 cm
Gewicht: 53 kg
sehr hochbeiniger schlanker Rüde,
äußerst freundlicher Charakter,
sehr kinderfreundlich und verträglich
mit allen Zwei- und Vierbeinern
Gesundheitsprobleme: Kryptorchismus
und Spondylose, HD-frei
Exxxxx
v. ....
Größe: 75 cm
Gewicht: 65 kg
kompakter, starkknochiger Rüde,
extrem wesensschwach, sehr scheu in
allen Alltagssituationen, trotzdem verträglich
und nicht aggressiv
Gesunheitsprobleme: Osteosarkom
im Alter von 6 Jahren, bis
dahin gesund
Finde
es sehr gut, dass sich jemand die Mühe
macht die Daten der Hund zu sammeln
und wünsche Ihnen noch viel Beteiligung.
Mit
freundlichen Grüßen
K. |
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Lyssa
Kalaika vom Welland
gerade mal 7 Jahre geworden
- perianale Fisteln |
Dass
sie schön und trotzdem nicht doof
war bewies sie auf diversen Ausstellungen.
Hervorzuheben der Jugendsiegertitel
in Cloppenburg 1996, und der Titel:
Landesgruppensiegerin der LG Nord im
Jahr 1998.
Im
Oktober 2001 erkrankte Lyssa an den,
so wurde zuerst vermutet, Analdrüsen.
Eine erste OP schlug fehl. In der Tierklinik
in Greven wurde letztendlich festgestellt
das Lyssa an "perianalen Fisteln"
litt.
Danach
begann das Leiden, die Eingaben von
diversen Medikamenten usw,usw,usw. Zwischenzeitlich
schien Besserung einzutreten, um jedoch
nach einiger Zeit in eine massive Verschlechterung
umzuschlagen. Ob althergebrachte Schulmedizin
(Ciclosporine/Sandimmun), ob Homöopathie,
es wurde nicht besser.
Es
war unglaublich traurig mit anzusehen,
wie bei Lyssa unterhalb der Rute das
Gewebe immer mehr in Auflösung
begriffen war. Beim Kotabsatz (6-8x
täglich) hatte sie höllische
Schmerzen. Ihr Wehklagen war laut und
eindringlich.
Es
musste eine Entscheidung getroffen werden.
So starb Lyssa am 25.11.2002. Nein,
Lyssa wollte nicht gehen und hätte
es eine reelle Chance gegeben hätte
ich sie liebend gern weiterhin um mich
gehabt.
Anmerkung:
Ihren Gesichtsausdruck, ihren Blick,
als sie starb werde ich nie, niemals
vergessen.
Erst
jetzt. Im Rahmen der kognitiven Ethologie
beginne ich zu verstehen.
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Bxxxx
v. .... nicht ganz 8 Jahre - Streukrebs
Carlos war aus dem Tierschutz. Er war
mit 2 1/2 Jahren in einer Pension abgegeben
und nicht mehr abgeholt worden. Im Alter
von 6 Jahren kam er zu uns und war nahezu
blind. Wir haben beide Augen mit Erfolg
operieren lassen. Carlos konnte wieder
sehend. Das dankte er uns täglich.
Eines Tages wollte er nicht mehr fressen.
Auch sonst ließ die Kondition nach.
In der Tierklinik wurde eine Röntgenaufnahme
des Bauches gemacht. Sie zeigte, daß
die Lunge voller Methastasen war. Wo der
eigentliche Krebsherd saß, wissen
wir nicht. Wir vermuten Magen / Darm,
da Carlos regelmäßig geradezu
anfallsweise Gras fraß in Mengen,
die weit über das übliche Maß
hinausgingen. Der Tierarzt maß dem
jedoch keine besondere Bedeutung bei.
Parallel zu den Krebssymphtomen zeigte
Carlos auch grosse Schwierigkeiten beim
Absetzen von Kot. Die Röntgenaufnahme
hatte ihn so geschwächt und aufgeregt,
dass der Kreislauf zusammenbrach. Noch
während wir das weitere Vorgehen
mit dem TA besprochen, versagte das Herz.
Es setzte eine Schnappatmung ein und Carlos
musste an Ort und Stelle eingeschläfert
werden.
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Axxxx
v. ..... 8 Jahre Krebs Milz - Mammatumore
Axxxxx hatte Krebs an der Milz. Bei einer
erfolgreichen Operation wurde die Milz
entfernt. Der Krebs hatte aber anscheinend
schon andere Organe befallen so das August
knapp drei Monate nach der OP eingeschläfert
werden musste. |
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Bxxxx
v. .... 7,5 Jahre Osteosarkom (Knochenkrebs)
Mammatumore
Der Zuchtverband hat kein Interesse an
statistischen Erhebungen zu Tumorerkrankungen.
Es steht jedoch fest, daß besonders
bei Mammatumoren ein sehr großes
Vererbungsrisiko besteht.
Wenn nicht so sehr auf Kassemachen gesehen
würde, könnte den Hunden und
den Besitzern viel Elend und Kummer erspart
werden!
- Beim Verband wollte ich wissen, ob über
Häufigkeit von Tumoren in einzelnen
Blutlinien Statistiken geführt werden.
Eisiges Schweigen! Sture Funktionäre,
die evtl. einer Züchterin Deckung
geben wollen. A propos Züchterin:
nicht ein Wort des Bedauerns hatte sie
für uns übrig!
Gruß E. |
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Tscheska
Ghana v. Löwengarten
nicht ganz 8 Jahre geworden
- Dilatative Kardiomyopathie
(DCM) |
…zog
sie sich immer mehr zurück. Ihre
Atmung wurde schwer, sie fraß
nicht mehr, wurde sehr ruhig.
Es
ging ihr nicht gut. Tsches litt gleichsam
Aljoscha und Maik an der dilatativen
Kardiomyopathie. Eine Herzerkrankung
welche für diesen merkwürdigen,
sogenannten, Club der Leonberger wohl
reichlich fremdländisch erscheint.
Erscheint, denn natürlich wissen
sie von den mannigfaltigen Problemen
beim Leonberger.
Alles
nur Einzelfälle, oder Modeerkrankungen
aus den Vereinigten Staaten v. Amerika.
Müssen sie natürlich in dieser
Art darlegen denn der Verkauf, welcher
steuerfrei viel Geld einbringt, darf
nicht gestört werden.
Zu
leiden haben die Hunde. Natürlich
völlig egal, denn um so eher sie
verbuddelt werden, um so eher lässt
sich Nachwuchs verkaufen. Genau das
weckt das Interesse, nichts Anderes.
Selbstredend problemlos nachweisbar.
Die
Erkrankung bei Tsches war weit fortgeschritten,
ihr Allgemeinbefinden sehr schlecht.
Am 15.02.02 ist sie dann zu Ronja, und
alle die vor ihr starben, in den Hundehimmel
gegangen. Ich hoffe sehr dass sie Ronja
trifft.
Zurück
bleiben Erinnerungen und Gedanken an
eine sehr freundliche Hündin, eingepackt
in dichtem Hundefell |
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Exxxx
v.d. ..... 8,5 Jahre - Herzversagen
Unser Familienmittelpunkt ist leider viel
zu früh von uns gegangen. Er durfte
in den Armen seines Herrchens friedlich
die Augen schließen.
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Exxxx.
v.d. .... 8 Jahre Magendrehung - Osteosarkom
(Knochenkrebs)
Unser Rüde war stets gesund , brauchte
in seinem Leben nie ein Antibiotikum und
lediglich 1 x jährlich die Impfung.
Alle Gelenke waren bis zum Tod einwandfrei.
( Hüfte, Schulter, Ellbogen, Knie,
etc. ) Er erkrankte leider an einem Tumor
an der Halswirbelsäule der auf das
Rückenmark drückte und dadurch
massive Schmerzen verursachte, ebenso
wie Ausfallerscheinungen der vorderen
und hinteren Extremitäten.Tumor war
inoperabel. 3 Monate nach Diagnosestellung
wurde er wegen einer Magendrehung dann
erlöst ( OP wäre möglich
gewesen, wir wollten ihm aber weitere
Schmerzen ersparen ) , wobei er 4x am
Tag gefüttert wurde, nie spielte(
nach dem Fressen ), immer langsam frass
und stets sehr schlank war...
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Nxxxx
v. k. ..... 4,5 Jahre Osteosarkom (Knochenkrebs)
Die ersten Symptome traten Anfang Januar
auf. Krebs-Diagnose war Mitte Januar.
Das Geschwür entwickelte sich so
rasant, dass Nizza 4 Wochen später
eingeschläfert werden musste. Schade!!!
MfG
J. |
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Maik
Grizzly v. Löwengarten
3
Jahre geworden
- Dilatative Kardiomyopathie
(DCM) |
Das
Ende seines Lebens..
Aljoscha
hatte zu diesem Zeitpunkt - Juli 97
- schon Probleme mit seiner Herzerkrankung.
Nun baute auch Maik ab. Hierbei im Gegensatz
zu Aljoscha recht dramatisch. Maik entwickelte
Fieber, Apathie. Er fraß nicht
mehr, war regelrecht abwesend, kaum
ansprechbar. In der Tierklinik Greven
wurde er intensiv untersucht. Trotz
entsprechender Medikamente stellte sich
keine Besserung ein. Am 8. Juli 1997
musste ich ihn einschläfern lassen.
Er litt gleichfalls wie Aljoscha unter
einer Herzerkrankung mit Namen "dilatative
Kardiomyopathie". Des Weiteren
unter einer Nierenfunktionsstörung,
Wasser in der Lunge, vergrößerte
Milz.
Maik
hatten wir von seiner Halterin in Stuttgart
übernommen. Ein sensibles Kerlchen.
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Joschel
Aljoscha v. Löwengarten
nicht ganz 8 Jahre geworden
- Dilatative Kardiomyopathie (DCM)
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Aljoscha
war bis zu seinem Tode gesund. Es gab
keine dauernden Sprechstunden beim Tierarzt.
Das änderte sich im Sommer 1997.
Er entwickelte eine sogenannte Bauchhöhlenwassersucht.
Nach intensiven Untersuchungen wurde
letztendlich eine Herzerkrankung mit
Namen "dilatative Kardiomyopathie"
diagnostiziert. Trotz Medikamentation
wurde es letztendlich nicht besser.
Joschel zeigte "Gott sei Dank"
nicht so dramatische Symptome wie Maik.
Es ging ihm den Umständen entsprechend
noch gut. Bedingt dadurch, dass letztendlich
Punktionen im Zeitraum von jeweils 3
Tagen notwendig geworden wären,
ließ ich den Rüden in Ruhe
einschlafen. Die Punktionen wären
zur Quälerei geworden. Mit ihm
verlor ich einen wundervollen Freund.
Er liegt nun neben Maik. |
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Wxxxx
v. .... 6,5 Jahre Krebs
... auf dem Weg in die Tierklinik ist
ein Tumor aufgegangen oder so etwas ähnliches.
Jedenfalls kamen noch im Auto liegend
ca. 2 - 3 Liter Blut hinten raus und unsere
Wendi war tot. Mit 6 Jahren und 5 Monaten
viel zu zeitig. Das war schon unser zweiter
Leo der mit 6 Jahren über die Regenbogenbrücke
gehen mußte.
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Bxxx
v. ....- 7 Jahre Epilepsie, Wasser im
Gehirn
Nach 2 3/4 Jahren schwerer Anfällen
haben wir ihn dann erlöst ...
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Buddy
....
nicht ganz 8 Jahre - Osteosarkom
(Knochenkrebs) |
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Nach
dem „Schade…“ hatte
ich die letzten Monate des Hundes (Krankengeschichte)
beschrieben, dieses aber erstmal wieder
rausgenommen, da es mir doch recht viel
und vllt nicht ganz passend für
ein Gästebuch schien. Hätte
ich zu Beginn der Symptome gewusst,
dass Leonberger häufig an Knochenkrebs
und Kreislaufbeschwerden vor Ablauf
der normalen Lebensfrist sterben, wäre
die Behandlung möglicherweise anders
gelaufen. Da ich mich vor Anschaffung
und auch während seines Lebens
immer wieder durch Bücher und auch
Webseiten über Leonberger informierte,
dort aber nirgends etwas davon stand,
war ich doch überrascht über
die Häufigkeit der Todesart Knochenkrebs.
Meines Wissens nach stand dort meist
nur was von Problemen mit dem Bewegungsapperat.
Desweiteren Probleme mit Ohren und Augen.
Von häufigen Nerven-Genschäden
und Knochenkrebs war keine Rede.
Der
Knochenkrebs bei meinem Hund begann
mit einem leichten Humpeln dieses Frühjahr.
Eine leichte Schwellung am linken Vorderlauf
war zu sehen. Das Humpeln war am nächsten
Tag weg und die Schwellung ging innerhalb
weniger Tage zurück. Nach ca. 3
Monaten trat das nochmal auf. Da der
Hund bis dahin noch nie irgendeine Krankheit
hatte, ging man davon aus, dass er halt
alt wurde. Und da er, so er wollte,
nachts draussen blieb, um das Grundstück
zu bewachen, er möglicherweise
gestolpert wäre. Wie gesagt, die
Beschwerden gingen innerhalb von 2-3
Tagen ohne weitere Behandlung zurück.
Zurück blieb nur eine kleine Schwellung,
so dass man davon ausging, dass es jetzt
wohl chronisch werden würde. Nach
ein paar weiteren Monaten ohne sichtbare
Beschwerden ging es recht schnell. Die
Schwellung wurde fast über Nacht
recht gross und die Pfote schwoll an.
Nach der Diagnose Knochenkrebs mit Metastasen
in der Lunge waren es noch knapp 8 Wochen
bis sein Leiden zu stark wurde und ich
ihn einschläfern lassen musste.
Hätte ich damals das mit dem Knochenkrebs
gewusst, hätte ich sicherlich anders
auf die Schwellung reagiert. Ob der
Krankheitsverlauf anders gewesen wäre,
kann ich natürlich nicht sagen.
H.K.
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Dxxxx
v. ....- 9 Jahre Anämie, Herzinsuffizienz
Dxxxx war unser bisher tollster und nettester
Hund, aber auch der, der die meisten Tierarztbesuche
und Operationen erforderte. Seit Mitte
März verschlechterte sich ihr Gesundheitszustand
stetig, so dass wir sie am o.g. Datum
einschläfern lassen mussten. Diese
Rasse wird es leider für uns nicht
mehr geben, so sehr ich das auch bedauere.
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Liza
v. ....- 1 Jahr schwerste Ellenbogen
Dysplasie
(Liza) hat sehr schweren ED (Ellenbogen
Dysplasie)der Tierartz konnen nicht
mehr für Liza tun, wir haben
so lange als moglicht war ein gute
leben für Liza gemacht, aber
sie hat mit 1 Jahre soviel Schmerz,
das wir habe mussen entscheiden um
Liza zu lassen schlafen. Auch Liza
stehen al in Ihre database aber nicht
die Todesursache. Sorry für mein
schlechte Deutsch, aber ich hoffe
dus sie es verstanden was ich geschreiben
hast.
Herzliche grusse A. |
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Axxxx
v. ..... - 6,5 Jahre - DCM
SCHADE um diese tolle Rasse!!
Er war ein SPUPER Hund!!!!!
Wir bekommen keinen Leonberger mehr
!!
An die Züchter: Tut etwas !!!!!!!!!!!!
P. S. |
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Axxxx
v. .....- 8 Jahre Spondyliose, Arthrosw,
DCM ...
Axxxx, von uns liebevoll Möpschen
genannt, stammte aus einer Hobbyzucht
und kam im Alter von 8 Wochen zu uns.
Von da an war unsere Familie komplett.
Seine
Mutter musste mit 11 Jahren eingeschläfert
werden. Sie hatte ein Hüftleiden?!
Und starke Schmerzen. Konnte am Ende nicht
mehr aufstehen. Die
Schwester seiner Mutter ist nur 9 Jahre
alt geworden. Vom Vater haben wir leider
keine Informationen außer dass
er ein angeblich bekannter und mehrfach
angekörter Deckrüde war.
Mehrere
Tage nach der Geburt sind schon zwei
Geschwister von Axxxx gestorben. Zwei
noch lebende Geschwister haben Zahnfehler.
Im
Alter von ca. 2,5 Jahren fing Möpschen
an auf der rechten Hinterhand zu lahmen
und hatte starke Schmerzen beim Aufstehen,
die aber mit zunehmender Bewegung nachließen.
Unsere Tierärztin diagnostizierte:
Kreuzbandriss! Er wurde operiert. Kurze
Zeit später noch einmal. Die Kniescheibe
musste befestigt werden. Ganz zufällig
erfuhren wir aber danach: das Kreuzband
war gar nicht gerissen, es war angeblich
der Länge nach aufgesplissen?????
Nach einem Hautdefekt kurze Zeit später,
haben wir dann den Tierarzt gewechselt.
Wir wollten nicht mehr hinnehmen, dass
sie ihre vielen, teuren Apparate an
unserem Axxxx alle ausprobieren musste.
Der
neue Tierarzt, eine Homöopathin,
hat den Hautdefekt geheilt, festgestellt,
dass Axxx unter Spondylosis leidet und
Arthrose hat. Die Spondylosisschübe
wurden immer heftiger. Axxxx hat manchmal
im stehen geschlafen aus Angst sich
zu bewegen. Ich habe manche Nacht bei
ihm gesessen. Wir haben dann manchmal
schon prophylaktisch Schmerzmittel verabreicht,
um ihm großes Leiden zu ersparen,
wir kannten ja die Vorzeichen.
Vor
ca. 1,5 bis 2 Jahren fing Axxx an lauter
zu atmen. Ein vergrößertes
Herz wurde diagnostiziert. Das laute
Hecheln war nun sein ständiger
Begleiter.
Am
10. August ging es Axxx ausgesprochen
gut. Er konnte sogar mal wieder seinen
Kopf schütteln (war lange wegen
der Spondylosis nicht möglich).
Er hat sogar unsere Schäferhündin
zum Spielen animiert. Wir sind die Hunderunde
gelaufen. Axxxx hat unterwegs getrunken.
Unmittelbar nach dem letzten Schluck
fing er an keine Luft zu bekommen und
zu husten. Er wurde ganz unruhig, fast
panisch (so sehen manchmal Menschen
aus mit einer beginnenden Lingenembolie).
Mein Mann hat uns mit dem Auto abgeholt
und zum Tierarzt gefahren. Wir haben
nacheinander zwei Tierärzte nicht
angetroffen. Axxxx war, als wir dann
endlich den dritten Tierarzt (nach ca.
2 Stunden) angetroffen hatten, schon
komatös und total überhitzt.
Seine Körpertemperatur war nicht
mehr messbar. Sie konnte auch trotz
aller Bemühungen nur langsam gesenkt
werden. Für Arko war es allerdings
schon zu spät. Die Tierärztin
(leider die mit den teuren Apparaten)
hat von Anfang an nur die Überhitzung
behandelt. Das Herz wurde erstmals nach
über 3 Stunden abgehört. Ich
war die ganze Zeit über bei ihm,
obwohl man mich nach Hause schicken
wollte. Es war ganz, ganz schlimm. Aber
ich bin froh, dass ich da war. Arko
wäre sonst ganz allein gewesen.
Als
wir dann drei Stunden später uns
zur Einschläferung entscheiden
sollten, hat uns Axxx die Entscheidung
abgenommen und ist eingeschlafen.
Sicher
haben wir in unserer Panik alles falsch
gemacht, was falsch zu machen ging.
Mein Mann und ich haben uns zwei lange
Tage mit Vorwürfen gequält.
Wir haben dann im Internet nachgeforscht
und sind dabei auf Ihre Seiten gestoßen.
Das hat uns sehr geholfen. Wir hören
ihn zwar immer noch hecheln und denken
ganz oft, er müsste jeden Augenblick
um die Ecke kommen. Unsere Hündin
hat nach einer gewissen Trauerzeit sogar
einige Marotten von Arko angenommen,
fast so als seien gewisse Seelenanteile
auf sie übergegangen.
Wir
können noch nicht alle Wege gehen,
die wir mit im gegangen sind. Aber wir
können schon wieder zwar mit viel
Traurigkeit aber auch mit viel Freude
und Dankbarkeit über ihn reden
und seine Bilder ansehen. In meinem
Mann (er ist 60 Jahre) reift auch schon
der Wunsch, noch einmal ein Möpschen
aufzuziehen.
Sollte
es uns noch einmal vergönnt sein
mit einem Leonberger das Leben zu teilen,
werden wir auf alle Fälle kritischer,
unbequemer und zänkischer gegenüber
Tierärzten sein und uns vor allem
vorher die Züchter genauer ansehen,
möglicher Weise uns fachlichen
Rat von Ihnen erbitten.
Herzliche
Grüße und danke für
Ihre hilfreichen Internet Seiten
R.
und I.
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Jandra
Löwe v. Osning
nur 6,5 Jahre geworden
Osteosarkom (Knochenkrebs)
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Janni
starb am 9.11.93. Vierzehn Tage vor
ihrem Tode begann sie auf der rechten
Vorhand zu "lahmen". Solche
"Erscheinungen" sind beim
Leonberger gar nicht einmal selten.
Wahrscheinlich eine Geschichte mit den
Bändern. Ab zum Tierarzt. Spritze,
Tabletten..... es schien besser zu werden.
Eine Woche lang war ihr nichts mehr
anzumerken.
Dann
begann es erneut. Am 9.11. gegen 18.00Uhr
fuhr ich mit ihr nochmals zum Tierarzt.
Versprach ihr, nach Rückkehr, ein
paar Leckerchen. Janni wurde während
der nun anstehenden Behandlung narkotisiert.
Sie sollte geröntgt werden. Zwei
Aufnahmen wurden gemacht. Der Arzt wurde
unruhig. Er meinte, dass es Sinn machen
würde, eine dritte Aufnahme anzufertigen.
Originalton:".....wir wollen hier
keinen Fehler machen".
Ich
wurde nervös, als er mit der dritten
Aufnahme zurückkam. Diagnose: "Knochenkrebs
im Endstadium". Keine Chance mehr.
Jandra ließ ich daraufhin einschläfern.
Wer mit seinen Hunden lebt, diese als
Familienmitglieder ansieht, wird wissen,
dass danach viele Tränen flossen. |
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Leider
werden wir diese Rubrik weiterführen
müssen :( |
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